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Wird die „lahme Ente“ zur „zornigen Ente“?: Für Europa kann es nach Trumps Schlappe noch härter kommen

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In Europa reagieren viele mit Schadenfreude auf die krachende Niederlage des US-Präsidenten und seiner Republikanischen Partei: Donald Trump hat Europas Interessen systematisch geschadet.

Er hat Strafzölle verhängt, den Nato-Beistand infrage gestellt, mit Truppenabzug gedroht, die militärische Hilfe für die Ukraine eingeschränkt und mit dem Angriff auf den Iran die Energie- und Spritpreise drastisch in die Höhe getrieben.

Wird die Machtübernahme der Demokraten in beiden Kammern des US-Kongresses, dem Repräsentantenhaus und dem Senat, Trump zu einem freundlicheren Umgang mit Europa nötigen? Das ist unwahrscheinlich – aus mehreren Gründen. Europa muss sich eventuell sogar auf härtere Zeiten vorbereiten.

Christoph von Marschall hat unter vier Präsidenten (George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump, Joe Biden und erneut Trump) aus den USA berichtet. Er rät Europa, sich vorzusehen. Denn noch hat Trump Mehrheiten, die er für sich nutzen kann.

Erstens wegen Trumps Charakterzügen. Wie reagiert er auf Niederlagen? Nach aller Erfahrung machen sie........

© Der Tagesspiegel