Bittere Lehren aus Minneapolis : Trotz zwei Toten wenig Bewegung in Umfragen
Zwei Menschenleben wurden ausgelöscht. Renée Good und Alex Pretti wurden aus ihren Familien, ihren Freundes- und Kollegenkreisen gerissen. Angestellte der ICE, der US-Behörde zur Durchsetzung des Einwanderungsrechts, haben sie in Minneapolis erschossen.
Wer sich die Videos der Szenen antut, wird wenig belastbare Hinweise finden, dass die Einsatzkräfte in Notwehr gehandelt haben. Die bisherige Auswertung durch Profis kommt ebenfalls zu diesem Schluss.
Und das bedeutet zugleich: Die Behauptungen der Trump-Regierung, es habe sich um Notwehr gehandelt oder die Opfer seien gar Terroristen gewesen, waren Lügen. Fake News, um die öffentliche Meinung zu manipulieren.
Christoph von Marschall warnt Trump-Gegner vor überzogenen Hoffnungen auf eine politische Wende in den USA durch die Todesfälle in Minneapolis. Er hat unter vier Präsidenten (George W. Bush, Barack Obama, Donald Trump, Joe Biden und erneut Trump) aus den USA berichtet.
Man möchte meinen, dass beides zusammengenommen einen öffentlichen Aufschrei auslöst. Und dass eine breite Protestbewegung entsteht mit dem Potenzial, eine politische Wende herbeizuführen, die Trump und die Republikaner bei der Kongresswahl im November die Mehrheit im Repräsentantenhaus nimmt.
So in etwa beschreibt auch ein Gutteil........
