Paris sagt: Emiliy – go home!
„From Greece with Love“. Eine Postkarte, große Hoffnungen. Ja, das Ende der fünften Staffel der Netflix-Dauererfolgsserie Emily in Paris lässt mich, als Wahlpariserin, aufhorchen. Da verfasst Emilys Geliebter Gabriel ein paar Zeilen, mit denen er seine Liebste bittet, ihm in die Ägäis zu folgen. Die pittoreske Ansicht von Santorini soll sie locken. BIM! Abspann und kurz darauf die Ankündigung, dass eine sechste Staffel folgt. Ob Emily die Postkarte erreichen wird und sie Gabriels Wunsch nachkommen wird, wissen wir nicht. Aber für mich und die französische Hauptstadt wäre es eine gute Nachricht. Vielleicht werden dann wenigstens einige Folgen der amerikanischen Schmonzette weit weg von der Seine gedreht, wie schon zuletzt bei Emilys Aufenthalt in Rom.
Sie merken, ich gehöre nicht zu den 27 Millionen Menschen, welche die gerade erschienenen, neuen Folgen in den ersten Tagen gebinged haben. Im Gegenteil, ich habe stets einen immens großen Bogen um die Serie gemacht, die für manche Pariser ein Segen, für viele andere aber ein Fluch ist. Laut einer Studie des Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC), also der staatlichen........
