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Die Stimmen zum Union-Spiel: „Trainer und Team haben immer an mich geglaubt“

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06.04.2026

Es ist nicht die Saison von Andrej Ilic. Seinem Glück lief der Stürmer des 1. FC Union Berlin fast pausenlos hinterher, gegen den FC St. Pauli klappte es beim 1:1 (0:1) aber mal wieder mit einem eigenen Tor. Aus seiner Erleichterung machte er nach Abpfiff in der Mixed Zone keinen Hehl. Die Stimmen zum Spiel.

Andrej Ilic: Ich denke, dass wir dieses Spiel hätten gewinnen sollen. Klar ist es gut, dass wir nicht verloren haben, was nach einem Rückstand nicht selbstverständlich ist. In der zweiten Halbzeit haben wir wesentlich besser gespielt, hatten mehr Chancen und hätten uns das Leben mit drei Punkten leichter machen können. Bei meinem Tor habe ich nur gedacht: Endlich! Ich tue mich mit dem Toreschießen in dieser Saison sehr schwer, auch, wenn ich immer das Maximum gebe. Ich hoffe, dass es von nun an besser läuft und bin sehr glücklich, dass der Trainer und auch das Team in all der Zeit immer an mich geglaubt haben.

András Schäfer: Insgesamt haben wir heute sehr gut gespielt. Wir hatten drei sehr große, fast hundertprozentige Möglichkeiten. Eine davon hatte ich, der Ball muss rein. Phasenweise waren wir dominant, obwohl es nach dem Gegentor nicht einfach war. Unsere Einstellung und unsere Mentalität waren gut.

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Alexander Blessin (auf der Pressekonferenz): Wir haben unsere Mannschaft darauf vorbereitet, dass wir die ersten 15 bis 20 Minuten überstehen müssen, weil Union mit sehr viel Power und Wucht kommen wird. Das konnten wir ganz gut verteidigen, auch, wenn wir ein paar Probleme hatten. Danach hatten wir es besser im Griff, unser Tor hat uns ein wenig mehr Sicherheit gegeben. In Summe haben wir die Eckbälle von Union gut verteidigt – bis auf eine. Der eine Punkt hilft uns, den nehmen wir gerne mit.

Steffen Baumgart (auf der Pressekonferenz): Vor dem Spiel hätten wir gerne mehr als diesen einen Punkt gehabt, das kann sich jeder vorstellen. Durch einen sehr guten Schuss aus dem Rückraum kriegen wir dann das 0:1 und mussten danach aufpassen, nicht auch noch ein zweites Gegentor zu kassieren. Insgesamt haben meine Jungs aber ein gutes und vor allem klares Spiel abgeliefert. So stellen wir uns unseren Fußball vor. In der ein oder anderen Situation hätten wir aber direkter und weniger mit zwei Kontakten spielen müssen.


© Berliner Zeitung