Serhij Zhadan: „Es ist wichtig, im Krieg nicht seine Identität zu verlieren“
So etwas hört man selten von einem Podium: „Die Frage ist mir zu schwer.“ Der Historiker Karl Schlögel wird bei einem Gespräch in der Akademie der Künste von der Moderatorin gefragt, wie er sich die ausufernde Gewalt der russischen Armee in der Ukraine erkläre. Er sitzt zusammen mit dem ukrainischen Dichter und Musiker Serhij Zhadan vorn, der auf Fronturlaub nach Deutschland gekommen ist.
