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Ben Zucker über Berlin: „Ich meide schon sehr den Alexanderplatz“

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10.02.2026

Vor sechs Jahren setzte der Schlagersänger Ben Zucker seiner langjährigen Wahlheimat ein musikalisches Denkmal. „Du bist so dreckig, wunderschön, einzigartig anzusehen. Nur bei dir fühl ich mich zu Hause“, sang Zucker 2019 in seiner Stadthymne „Mein Berlin“. 

Seither ist einiges an Zeit vergangen. Der 42-Jährige ist nicht nur aus Berlin weggezogen, er blickt heute auch um einiges ambivalenter auf die Hauptstadt, wie man aus unserem Fragebogen heraushören kann.

Dennoch: Ben Zucker, dessen neues Album „Kämpferherz“ am 2. Oktober erscheint, bleibt Berlin eng verbunden. Er sagt, dass er der Stadt für immer dankbar sein wird – und hat eigens für die Berliner Zeitung sogar einen neuen, kleinen Berlin-Songtext verfasst. Aber lesen Sie selbst ...

1. Herr Zucker, würden Sie für uns einen schmissigen Vierzeiler zur Hauptstadt dichten, der Ihrer aktuellen Gefühlslage entspricht?

Berlin.

In dir bin ich aufgewachsen.

Du lebst Schäume und Träume.

Auch ein Clown wird mit dir erwachsen.

Du bist der schönste Wald, ohne Bäume.

2. Wunderbar, vielen Dank! Sie selbst sind zwar in Ost-Berlin aufgewachsen, wurden aber als Benjamin Fritsch in Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern geboren. Wann zogen Sie von dort weg?

Als ich ein Jahr alt wurde,........

© Berliner Zeitung