Kriege und Krisen überall: Land und Leute müssen resilienter werden
Man könnte vermuten, es handle sich um ein dem Zeitgeist der Selbstoptimierung huldigendes Modewort. Über die Resilienz, eine, wenn man so will, gewisse Stehaufmännchenkompetenz wird allenthalben und überall gesprochen, im Beruflichen wie im Privaten, beim Vorstellungsgespräch genauso wie in Bundestagsdebatten, Polit-Talkshows oder Yoga-Kursen. Vor allem freilich dann, wenn sich der Mensch oder der Staat – eigentlich nicht trennbar, und so trifft es meist beide zugleich – verletzlich zeigen. Wie zuletzt so oft.
Denn Krisen gibt es leider zuhauf. Ein Präsident auf der anderen Seite des Atlantiks, der die Weltordnung durcheinanderschmeißt, wie ein Kind, das ungestüm mit Legosteinen spielt. Der Krieg in der Ukraine, in dem bereits hunderttausende Menschen starben und noch viele sterben werden, so denn nicht endlich nachhaltige Friedensgespräche zustande kommen. Und dann im eigenen Land: die wankende Wirtschaft, eine........
