Sozial sein, um zu überleben
Honigbienen zeigen Eusozialität mit strikter Arbeitsteilung, gemeinsamer Brutpflege und mehreren Generationen im Bienenstock.
Soziales Verhalten erhöht die Überlebenschancen, doch Umweltfaktoren wie Lebensraumverlust und Dünger gefährden auch Honigbienen.
Die meisten Insektenarten leben solitär; seit 1990 sind Insektenzahl und Artenvielfalt in Österreich stark zurückgegangen.
Ein Bienenvolk besteht aus 20.000 bis 80.000 Arbeiterinnen, ca. 1.000 Drohnen und 1 Königin.
Die Königin legt bis zu 2.000 Eier pro Tag und lebt bis zu 6 Jahre.
Seit 1990 ist die Insektenanzahl in Österreich um 75 % gesunken.
Die Artenvielfalt der Insekten sank seit 1990 um rund ein Drittel.
Honigbienen zeigen Eusozialität mit strikter Arbeitsteilung, gemeinsamer Brutpflege und mehreren Generationen im Bienenstock.
Soziales Verhalten erhöht die Überlebenschancen, doch Umweltfaktoren wie Lebensraumverlust und Dünger gefährden auch Honigbienen.
Die meisten Insektenarten leben solitär; seit 1990 sind Insektenzahl und Artenvielfalt in Österreich stark zurückgegangen.
Ein Bienenvolk besteht aus 20.000 bis 80.000 Arbeiterinnen, ca. 1.000 Drohnen und 1 Königin.
Die Königin legt bis zu 2.000 Eier pro Tag und lebt bis zu 6 Jahre.
Seit 1990 ist die Insektenanzahl in Österreich um 75 % gesunken.
Die Artenvielfalt der Insekten sank seit 1990 um rund ein Drittel.
Putzen, Nahrung suchen und ständig in Bewegung: Wer würde das schon gern ein Leben lang machen? Die arbeitenden Honigbienen, die im Bienenstock ein paar Wiesen weiter soeben aus dem Winterschlaf erwachen, sind dazu verdammt. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, wie wichtig die Arbeit jeder Einzelnen für ein hochkomplexes soziales Gefüge ist. Es steigert sogar die Überlebenschancen – und zwar nicht nur bei den Honigbienen.
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Diese zeigen eine der höchsten Stufen des Sozialverhaltens im Tierreich, die sogenannte Eusozialität. Die drei wichtigsten Merkmale dafür sind, dass mehrere Generationen zusammenleben, dass sich die Bienen gemeinsam um den Nachwuchs kümmern und dass es eine strikte Arbeitsteilung gibt.
Die sterilen Arbeiterinnen bilden mit 20.000 bis 80.000 oder mehr Individuen den größten Teil des Bienenvolkes. Neben ihnen gibt es rund 1.000 männliche Drohnen und nur eine Königin. Alle sind miteinander verwandt: Die Drohnen sind die Söhne und die Arbeiterinnen die Töchter der Königin.
Das weibliche Oberhaupt des Bienenvolkes sorgt nämlich ganz allein für die Fortpflanzung. Es legt bis zu 2.000 Eier pro Tag, frisst ausschließlich Gelée Royale, einen nahrhaften Saft aus den Drüsen der Arbeitsbienen, und lebt bis zu sechs Jahre lang. Ein spezieller Duftstoff, den die Königin verströmt, verhindert, dass die anderen Bienen Eier legen. Die einzige Aufgabe der Drohnen wiederum ist, junge Königinnen auf deren Hochzeitsflügen zu befruchten. Sie besitzen keinen Stachel, sind größer als die Arbeiterinnen und werden im Spätsommer im Rahmen der sogenannten Drohnenschlacht alle aus dem Stock geworfen – im Alter von rund 50 Tagen.
Und die Arbeiterinnen? Sie teilen sich die Aufgaben auf: Einige sammeln Nektar – eine einzelne Biene kommt in ihrem gesamten Leben auf circa einen Teelöffel Honig –, andere verteidigen........
