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Die zwiespältige Windkraft-Politik der FPÖ

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06.05.2026

Die FPÖ lehnt Windkraft in den meisten Bundesländern ab, in der Steiermark fördert Landeshauptmann Mario Kunasek jedoch den Ausbau.

Die Partei nutzt Ängste vor Landschaftsveränderung und präsentiert Windkraft als ineffizient und gesundheitsschädlich, obwohl wissenschaftliche Belege fehlen.

Trotz FPÖ-Kritik ist der Flächenverbrauch gering und Windkraft spielt eine zentrale Rolle für Österreichs Ökostrom-Ziele.

1.447 Windräder in Österreich, 122 davon in der Steiermark

Windräder decken mit PV und Wasserkraft 94 % des Strombedarfs

Bis 2030 soll 100 % Ökostrom erreicht werden

Herstellung eines Windrads verursacht 2.000–4.000 Tonnen CO₂

Die FPÖ lehnt Windkraft in den meisten Bundesländern ab, in der Steiermark fördert Landeshauptmann Mario Kunasek jedoch den Ausbau.

Die Partei nutzt Ängste vor Landschaftsveränderung und präsentiert Windkraft als ineffizient und gesundheitsschädlich, obwohl wissenschaftliche Belege fehlen.

Trotz FPÖ-Kritik ist der Flächenverbrauch gering und Windkraft spielt eine zentrale Rolle für Österreichs Ökostrom-Ziele.

1.447 Windräder in Österreich, 122 davon in der Steiermark

Windräder decken mit PV und Wasserkraft 94 % des Strombedarfs

Bis 2030 soll 100 % Ökostrom erreicht werden

Herstellung eines Windrads verursacht 2.000–4.000 Tonnen CO₂

Das Feindbild der FPÖ steht auf dem Acker. 150 Meter hoch, Stahlbeton, glasfaserverstärkter Kunststoff, tonnenschwere Rotorblätter. Ein Windrad deckt den Strombedarf von rund 1.400 österreichischen Haushalten. Sauber, kostengünstig und direkt vor der Haustür. Doch die „Heimatpartei“ FPÖ kämpft gegen den heimischen Energieträger: Windräder seien ineffizient, sie würden die Landschaft verschandeln und krank machen. Mancherorts hat Windenergie Migration als größte Bedrohung abgelöst.

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Die Freiheitlichen in den Ländern sind bei der Anti-Windkraft-Position ganz auf Linie. „In Salzburg machen Windräder keinen Sinn“, sagte Marlene Svazek 2023, damals noch FPÖ-Spitzenkandidatin in Salzburg. „Oberösterreich ist schlichtweg kein Windkraftland“, sagte Oberösterreichs FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner Ende 2024. „Es wird keine weiteren Windräder auf den Kärntner Bergen und Almen geben“, sagt Kärntens FPÖ-Chef Erwin Angerer. „Keine Windräder ohne Volksbefragung“, sagt Niederösterreichs FPÖ-Energiesprecher Dieter Dorner im Februar 2026.

Steirische FPÖ als Windkraft-Vorreiter

Doch ein Bundesland schert aus. In der Steiermark bremst die FPÖ nicht bei der Energiewende. Im Gegenteil: Die blau-schwarze Regierung unter Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) setzt voll auf Windkraft: „Wir bekennen uns zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen wie Photovoltaik-, Windkraft- und Wasserkraftanlagen sowie Biomasse- und Biogasanlagen“, heißt es im Regierungsübereinkommen von FPÖ und ÖVP. „Weiß diese Partei eigentlich, was sie will, oder ändert sie ihre Meinung so schnell wie der Wind die Richtung?“, fragt sich ein FPÖ-Anhänger auf Facebook.

Aktuell liefern 122 Windräder in der Steiermark Strom. Nach den Plänen des gerade erst in Begutachtung gegangenen Sachprogramms Windenergie 2026 sind künftig neue Anlagen mit einer Leistung von 530 Megawatt möglich – deutlich mehr........

© Wiener Zeitung