Trumps Messer an der Brust der Handelspartner
Donald Trump führte im April 2025 sehr spontan hohe Zölle auf Importe ein, was für Exporteure große Unsicherheit und Planungsprobleme verursachte.
Unternehmen wie Plasser & Theurer und Plansee Group berichten von erheblichem Verwaltungsaufwand, unklaren Rückzahlungen und wirtschaftlichen Nachteilen.
Ein Ausweg kann die Errichtung von Betriebsstätten direkt in den USA sein, um Zöllen zu entgehen.
Die Zollpolitik führte nicht zu den gewünschten Effekten; das US-Handelsdefizit blieb 2025 nahezu unverändert.
US-Basiszoll von 10 % auf fast alle Importe seit 5. April 2025
Trump will Zölle auf EU-Autos und Lkw von 15 auf 25 % erhöhen
166 Mrd. Dollar müssen an über 330.000 Unternehmen rückerstattet werden
Handelsbilanzdefizit der USA blieb 2025 gegenüber 2024 fast unverändert
Donald Trump führte im April 2025 sehr spontan hohe Zölle auf Importe ein, was für Exporteure große Unsicherheit und Planungsprobleme verursachte.
Unternehmen wie Plasser & Theurer und Plansee Group berichten von erheblichem Verwaltungsaufwand, unklaren Rückzahlungen und wirtschaftlichen Nachteilen.
Ein Ausweg kann die Errichtung von Betriebsstätten direkt in den USA sein, um Zöllen zu entgehen.
Die Zollpolitik führte nicht zu den gewünschten Effekten; das US-Handelsdefizit blieb 2025 nahezu unverändert.
US-Basiszoll von 10 % auf fast alle Importe seit 5. April 2025
Trump will Zölle auf EU-Autos und Lkw von 15 auf 25 % erhöhen
166 Mrd. Dollar müssen an über 330.000 Unternehmen rückerstattet werden
Handelsbilanzdefizit der USA blieb 2025 gegenüber 2024 fast unverändert
Drei Tage. Mehr Zeit lag nicht zwischen der Ankündigung der „Liberation-Day“-Zölle durch US-Präsident Donald Trump am 2. April 2025 und dem Inkrafttreten des Basiszolls von 10 Prozent auf nahezu alle Importe in die USA am 5. April 2025. Wenige Tage später folgten weitere Zusatzzölle, die je nach Land noch höher waren. „Drei Tage sind für ein Geschäft, in dem ein Container von Europa nach Houston rund vier Wochen unterwegs ist und Maschinen oft Monate oder sogar Jahre vorher verkauft werden, praktisch keine Vorlaufzeit“, schildert Thomas Blechinger, CEO der US-Sparte des österreichischen Bahnbaumaschinenexporteurs Plasser & Theurer, die Problematik. „Auf einen Schlag waren Lieferungen betroffen, die längst auf hoher See waren: Maschinen, die wir zu kalkulierten Konditionen verkauft hatten und die dann mit einem entsprechenden Zollaufschlag in den USA ankamen.“
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Und das war erst der Anfang. Trump, der vor neun Jahren zum ersten Mal und voriges Jahr zum zweiten Mal angetreten ist, als Präsident „America great again“ zu machen, hat den Handelspartnern der USA – für Österreich sind sie der zweitwichtigste Exportmarkt nach Deutschland – seither immer wieder das Messer an die Brust gesetzt. Kein Mittel ist ihm zu heilig und keine Volte zu akrobatisch. Das vergangene Jahr glich einer Achterbahnfahrt, weil sich auch für österreichische Exporteure die Situation laufend änderte: Mehrfach wurden neue Zollsätze angekündigt, bestehende geändert, ausgesetzt oder von US-Gerichten für gesetzeswidrig erklärt, neu festgelegt, sektoriell ergänzt.
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