Jetzt streitet auch Stetten über ein Rechenzentrum
In Stetten gibt es Streit um ein geplantes KI-Rechenzentrum auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche, viele Bürger fühlen sich schlecht informiert.
Kritisiert werden fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung, hoher Energie- und Wasserbedarf sowie mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt und Anrainer:innen.
Die Entscheidung über das Projekt ist noch offen, die Gemeinde betont, dass noch kein Beschluss gefasst wurde und viele Details ungeklärt sind.
Geplantes KI-Rechenzentrum in Stetten: Möglicherweise 25 Meter hoch, 4,3 Hektar Fläche
Online-Petition gegen das Projekt: über 2.000 Unterschriften; Stetten hat 1.400 Einwohner
Strombedarf von Rechenzentren: mehrere Prozent des österreichischen Strombedarfs
Entwurf zur Umwidmung des Feldes im Jänner 2026 erstellt, Befristung auf 7 Jahre - aber noch nichts beschlossen
In Stetten gibt es Streit um ein geplantes KI-Rechenzentrum auf einer bisher landwirtschaftlich genutzten Fläche, viele Bürger fühlen sich schlecht informiert.
Kritisiert werden fehlende Umweltverträglichkeitsprüfung, hoher Energie- und Wasserbedarf sowie mögliche negative Auswirkungen auf Umwelt und Anrainer:innen.
Die Entscheidung über das Projekt ist noch offen, die Gemeinde betont, dass noch kein Beschluss gefasst wurde und viele Details ungeklärt sind.
Geplantes KI-Rechenzentrum in Stetten: Möglicherweise 25 Meter hoch, 4,3 Hektar Fläche
Online-Petition gegen das Projekt: über 2.000 Unterschriften; Stetten hat 1.400 Einwohner
Strombedarf von Rechenzentren: mehrere Prozent des österreichischen Strombedarfs
Entwurf zur Umwidmung des Feldes im Jänner 2026 erstellt, Befristung auf 7 Jahre - aber noch nichts beschlossen
„Sie wollen uns einen 25 Meter hohen Klotz von KI-Rechenzentrum mitten auf der grünen Wiese vor die Nase stellen – ohne uns darüber zu informieren, welche Folgen das für die Umgebung hat und was das für die Umwelt bedeutet.“ So oder ähnlich äußern sich mehrere Anrainer:innen und Einwohner:innen im beschaulichen Weinort Stetten bei Korneuburg im Weinviertel, 20 Kilometer nördlich von Wien.
Für dich interessant: Ernst Nevrivy, der wankende Bezirkskaiser
„Niemand wird übergangen! Wir schauen jetzt einmal, ob hier überhaupt ein Data Center möglich wäre. Wenn das der Fall ist, gehen wir mit konkreten Ideen an die Öffentlichkeit. Nur wenn es eine Win-Win-Win-Situation für alle – die Gemeinde, die Region, Niederösterreich – ist, wird das Projekt tatsächlich umgesetzt“, ist aus dem Kreis jener zu hören, die schon seit einiger Zeit die Idee verfolgen, in Stetten ein Rechenzentrum anzusiedeln. Die NÖN haben als erstes Medium darüber berichtet und recherchieren nun gemeinsam mit der WZ und dem Kurier weiter dazu.
Stetten ist nur einer von vielen möglichen Standorten. Denn auch an Österreich geht der KI-Boom nicht spurlos vorüber, und im ganzen Land tauchen immer mehr Pläne für Rechenzentren auf, die dafür benötigt werden. Zuletzt hat ein Google-Projekt in Kronstorf für Aufregung gesorgt; in Leopoldsdorf südlich von Wien sollen sogar zwei entstehen; auch Nickelsdorf (Burgenland) ist im Gespräch. Und all diese Projekte sind durchaus umstritten.
„Grünland-Freifläche“ soll zu „Bauland Sondergebiet – Datacenter“ werden
Warum, das erklärt BOKU-Professor Gernot Stöglehner im Gespräch mit der WZ: „Wir sprechen von riesigen Bauten, in der Regel mit fünf Etagen, von denen jede fünf Meter hoch ist, und mehreren Dutzend Hektar Flächenbedarf. Bei Kronstorf........
