Warum bei Rapid Wien so viele Manager mitreden
Das Präsidium um Alexander Wrabetz installierte mit Wolfgang Fiala einen dritten Manager, um Rapids sportliche Probleme zu lösen.
Markus Katzer und Steffen Hofmann verfolgen unterschiedliche Ansätze, was zu internen Konflikten und mangelndem sportlichen Erfolg führte.
Fiala soll Nachwuchsförderung, einheitliche Spielphilosophie und professionelle Strukturen stärken, da Katzer das große Ganze nicht mehr zugetraut wird.
Rapid Wien erzielte 2025 knapp 20 Mio. Euro durch Verkäufe von Sangare und Jansson.
Tobias Gulliksen kostete 2025 3,8 Mio. Euro, Martin Ndzie 2,5 Mio. Euro.
Rapid wurde in den letzten vier Jahren nur Vierter und Fünfter, 18 Jahre ohne Titel.
Wolfgang Fiala wird ab Oktober 2026 neuer Sportmanager bei Rapid Wien.
Das Präsidium um Alexander Wrabetz installierte mit Wolfgang Fiala einen dritten Manager, um Rapids sportliche Probleme zu lösen.
Markus Katzer und Steffen Hofmann verfolgen unterschiedliche Ansätze, was zu internen Konflikten und mangelndem sportlichen Erfolg führte.
Fiala soll Nachwuchsförderung, einheitliche Spielphilosophie und professionelle Strukturen stärken, da Katzer das große Ganze nicht mehr zugetraut wird.
Rapid Wien erzielte 2025 knapp 20 Mio. Euro durch Verkäufe von Sangare und Jansson.
Tobias Gulliksen kostete 2025 3,8 Mio. Euro, Martin Ndzie 2,5 Mio. Euro.
Rapid wurde in den letzten vier Jahren nur Vierter und Fünfter, 18 Jahre ohne Titel.
Wolfgang Fiala wird ab Oktober 2026 neuer Sportmanager bei Rapid Wien.
Die Rapid-Bosse sahen sich zum Handeln gezwungen. Vorm Sommer gründete das Klub-Präsidium rund um Ex-ORF-Chef Alexander Wrabetz eine Taskforce, um herauszufinden, warum das nicht klappt mit dem Erfolg. Die Taskforce sprach mit Experten, analysierte Probleme und präsentierte vergangene Woche einen neuen, zusätzlichen Manager: den bisherigen Sportchef der SV Ried, Wolfgang Fiala, der im Oktober sein Amt antritt.
Für dich interessant: Hat Ralf Rangnick Österreich „ins Nirwana geführt“?
Dabei hat Rapid Wien bereits zwei Geschäftsführer, die sich um die sportliche Auferstehung des Traditionsklubs kümmern: Markus Katzer, einst als Spieler hier Meister, ist für den Profibetrieb zuständig. Steffen Hofmann, vom Fanblock ehrfürchtig Rapid-Fußballgott genannt, ist mit dem Nachwuchs betraut. Das Problem: In den vier Jahren ihrer Amtszeit wurde man bloß Vierter und Fünfter. Und noch schlimmer: Während Sturm Graz und der Linzer ASK zuletzt die Meisterteller holten, zottelte der schlafende Wiener Riese der Konkurrenz weit hinterher.
Lange vertrauten die Rapid-Bosse ihrer Geschäftsführung. Doch zuletzt kamen Zweifel auf. Vergangene Saison landete der Klub erneut auf dem enttäuschenden fünften Platz. Und im Europacup wurde man Letzter. Dabei war alles auf Erfolg programmiert. Sport-Geschäftsführer Katzer hatte den teuersten Kader der Klubgeschichte zusammengekauft, ehe viele Millionenstars floppten. Auch beim Trainer griff Katzer daneben und musste ihn nach nur 187 Tagen im Amt – für den Verein äußerst kostspielig – wieder beurlauben. Der zweite Geschäftsführer, Hofmann, war auch keine Hilfe. Aus seinem Bereich, dem Nachwuchs, schafften es kaum Talente zu den Profis. Ein Totalschaden für den ambitionierten Verein, der seit 18 Jahren auf einen Titel wartet.
Wir wollen in den nächsten vier Jahren einen Meistertitel
Rapids Führung steht nun unter Druck. Bei seiner Wiederwahl vor wenigen Monaten verkündete Boss Wrabetz: „Wir wollen in den........
