Nikotinbeutel: Hinter der Wange steckt’s, keiner checkt’s
Nikotinbeutel sind besonders bei Jugendlichen beliebt, da sie unauffällig konsumiert werden können.
Der Konsum dieser Alternativen zu Zigaretten wird für viele schnell zur Gewohnheit.
Es drohen Sucht- und Gesundheitsrisiken, darunter Zahnfleischschäden, Vergiftungen und möglicherweise Krebs.
Die gesundheitlichen Langzeitfolgen und Krebsrisiken von Nikotinbeuteln sind noch nicht ausreichend erforscht.
2026 konsumieren 6 % der 15-Jährigen täglich Nikotinbeutel, 2023 waren es 3 %.
Nikotinbeutel enthalten 1,8 bis 48 mg Nikotin, Zigaretten maximal 12 mg pro Stück.
Risiko für Nikotinvergiftung bei Pouches höher als bei Zigaretten.
Zahnfleischrückgang durch Nikotinbeutel bleibt dauerhaft bestehen.
Nikotinbeutel sind besonders bei Jugendlichen beliebt, da sie unauffällig konsumiert werden können.
Der Konsum dieser Alternativen zu Zigaretten wird für viele schnell zur Gewohnheit.
Es drohen Sucht- und Gesundheitsrisiken, darunter Zahnfleischschäden, Vergiftungen und möglicherweise Krebs.
Die gesundheitlichen Langzeitfolgen und Krebsrisiken von Nikotinbeuteln sind noch nicht ausreichend erforscht.
2026 konsumieren 6 % der 15-Jährigen täglich Nikotinbeutel, 2023 waren es 3 %.
Nikotinbeutel enthalten 1,8 bis 48 mg Nikotin, Zigaretten maximal 12 mg pro Stück.
Risiko für Nikotinvergiftung bei Pouches höher als bei Zigaretten.
Zahnfleischrückgang durch Nikotinbeutel bleibt dauerhaft bestehen.
Ein kurzer Kick, ein angenehmes Gefühl – und allzu schnell ist der Beutel unter der Lippe zur Gewohnheit geworden. „Es hat mir ziemlich schnell gefallen, weil es mir hilft, mich besser zu konzentrieren. Außerdem fühlt sich der Körper angenehmer an“, erzählt der 20-jährige Niklas über seine ersten Erfahrungen mit Nikotinbeuteln. Das Praktische dabei: Die kleinen Dinger können unauffällig und problemlos überall und immer – auch während des Schulunterrichts – konsumiert werden.
Für dich interessant: Bin ich sauber genug? TikTok sagt: Nein.
Doch hinter dem angenehmen Gefühl steckt mehr als nur ein kurzer Kick. Das Nikotin gelangt über die Mundschleimhaut ins Blut und schließlich ins Gehirn. Dabei wird unter anderem Dopamin ausgeschüttet – ein Botenstoff, der eine wichtige Rolle im Belohnungssystem des Gehirns spielt. Das Gehirn lernt dadurch schnell: Nikotin bedeutet Belohnung. Je öfter dieser Vorgang passiert, desto stärker kann das Verlangen danach werden – und aus einem kurzen Kick kann eine Abhängigkeit entstehen.
Konsum hat sich binnen drei Jahren........
