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Krank und sichtbar – darf man weibliche Körper kommentieren?

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11.09.2026

Ariana Grande wird für ihren dünnen Körper öffentlich diskutiert, statt für ihre künstlerische Arbeit gewürdigt zu werden.

Frauen in der Öffentlichkeit wird oft ein pädagogischer Auftrag und die Verantwortung als Vorbild auferlegt, unabhängig von ihrer Gesundheit.

Die öffentliche Diskussion über extreme Dünnheit ist wichtig, darf aber nicht zu Body Shaming oder Tabuisierung von Essstörungen führen.

Ariana Grandes neues Album erschien am 31. Juli 2026.

Ariana Grande hat ihre Tour beendet und weitere Termine abgesagt.

Jede zehnte Person mit Anorexie stirbt an der Krankheit.

Anorexie gilt als tödlichste psychische Erkrankung.

Ariana Grande wird für ihren dünnen Körper öffentlich diskutiert, statt für ihre künstlerische Arbeit gewürdigt zu werden.

Frauen in der Öffentlichkeit wird oft ein pädagogischer Auftrag und die Verantwortung als Vorbild auferlegt, unabhängig von ihrer Gesundheit.

Die öffentliche Diskussion über extreme Dünnheit ist wichtig, darf aber nicht zu Body Shaming oder Tabuisierung von Essstörungen führen.

Ariana Grandes neues Album erschien am 31. Juli 2026.

Ariana Grande hat ihre Tour beendet und weitere Termine abgesagt.

Jede zehnte Person mit Anorexie stirbt an der Krankheit.

Anorexie gilt als tödlichste psychische Erkrankung.

Am 31. Juli 2026 erschien Ariana Grandes neues Album. Zeitgleich befand sich der Weltstar auf Arenatour. Aber anstatt über ihre künstlerische Arbeit zu sprechen, derer es offensichtlich ausreichend gibt, wird hauptsächlich über eine Sache diskutiert: über ihren (sehr dünnen) Körper.

Kennst du schon?: Lässt die Gesellschaft psychisch erkrankte Mütter im Stich?

Zudem wird auch noch darüber diskutiert, ob überhaupt diskutiert werden darf. Die Body-Positivity-Fraktion steht mit ihren etwas in die Jahre gekommenen „Man-darf-andere-Körper-nicht-kommentieren“-Stehsätzen der „Sie-ist-ein-schlechtes-Vorbild-für-ihr-großteils-weibliches-Publikum“-Fraktion gegenüber. Dazwischen gibt es kaum Raum für eine nuancierte Diskussion, die ohne gegenseitige „Essstörungen-werden-verharmlost!“- und „Body-Shaming!“-Vorwürfe auskommt. Das ist schade, denn beide Fraktionen haben ein bisschen Recht und ein bisschen viel Unrecht.

Frauen bei der Arbeit

Zum einen stellt sich die übergeordnete Frage, warum Frauen in der Öffentlichkeit........

© Wiener Zeitung