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Das sind genau die (Frühlings-)Wanderungen, die du jetzt schon machen kannst

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09.03.2026

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Wandern im Frühling in der Schweiz: Das sind die Geheimtipps

Das sind genau die (Frühlings-)Wanderungen, die du jetzt schon machen kannst

Schon seit Tagen lockt das Wetter – zumindest im Unterland – auf die Wanderwege. Die Wandersaison fängt bereits an. Okay, die hohen Gipfel sind noch nicht überall schneefrei und weisen auch noch eher tiefe Temperaturen auf.

Aber ein bisschen an der Wanderkondition arbeiten auf Wanderwegen unter 1000 Metern – das geht jetzt schon wunderbar. Und ja, die Aussicht kann sich da und dort auf jeden Fall sehen lassen.

Distanz: ca. 4,5 KilometerDauer: ca. 1:30 StundenKondition: leichtHier geht es zum Routenvorschlag.

Wir starten im Zürcher Oberland. Hier gibt es unzählige Tobel, die man im Frühling erkunden kann. Heute wählen wir das Chämmerlibachtobel von Juckern aus. Bald biegen wir rechts ab ins Tal und folgen dann – vorbei an einigen Wasserfällen – dem Chämmerlibach.

Wir verlassen das Tal und erreichen beim Punkt 809 den höchsten Punkt der Wanderung. Hier wartet eine schöne Feuerstelle auf dich.

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Danach geht der Weg abwärts Richtung Ruine Altlandenberg. Falls du noch nie in der Gegend warst: Schau sie dir an (auch hier gute Brätli-Möglichkeiten). Wir beenden die Wanderung am Bahnhof Bauma. Du könntest aber auch zurück nach Juckern, wo es in der Nähe der Bushaltestelle einige Parkplätze hätte.

Hier gibt's Traumbilder aus der Schweiz:

Distanz: 6 KilometerDauer: ca. 2:30 StundenKondition: mittelHier geht es zum Routenvorschlag. Wir sind auf der Wanderland-Route 627 unterwegs.

Klar, im Tessin kannst du auch im Frühling schon Traumwetter erwischen. Wir machen uns heute auf zum ältesten Kloster des Kantons. Über dem Ort Claro thront das Kloster St. Maria Assunta eindrücklich auf einem Felsriegel.

Der Aufstieg ist steil, aber es lohnt sich. Der Ausblick auf die Riviera und die Gegend rund um Bellinzona – grandios. Das Kloster wurde 1490 gegründet und wird heute noch bewohnt. Achtung: Der alte Saumweg wird noch bis Ende Mai 2026 restauriert. Eine Umleitung ist aber ausgeschildert.

Wir wandern noch ein bisschen weiter hinauf bis zum Weiler Carvi, dabei wandern wir auf einem geteerten Strässchen. Hier ist der höchste Punkt erreicht. Ab jetzt sind wir wieder auf kleinen Pfaden durch den Kastanienwald unterwegs bis zurück nach Claro.

Distanz: ca. 5 KilometerDauer: ca. 1:30 StundenKondition: leichtHier geht es zum Routenvorschlag.

Ein verstecktes Idyll bei Wattwil. Vom Bahnhof aus gelangen wir bald ins Feldbachtobel. Auf dem untersten Abschnitt kommst du am Tunnel der Autostrasse vorbei – falls du dich da im Wald fragst, was das sei.

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Hier erreichen wir eine kleine Hütte mit Grill – ideal zum Bräteln, bevor es das letzte Stück zum Wasserfall geht. Dieser scheint fast etwas vergessen gegangen. Eine wahre Perle.

Ab hier geht es steile Treppen hinaus aus dem Tobel bis auf das kleine Strässchen. Diesem folgen wir – vorbei an der Burg Iberg (auch hier lohnt es sich, kurz die Aussicht zu geniessen) – zurück zum Bahnhof Wattwil.

Auch immer gut im Frühling: Höhlen

Distanz: 6 KilometerDauer: ca. 2:15 StundenKondition: mittelHier geht es zum Routenvorschlag.

Wir reisen bis ganz ans Ende der Schweiz. Bei der Bushaltestelle Chlösterli, praktisch an der Grenze zu Frankreich, steigen wir aus. Ab hier folgt der Wanderweg der Grenze. Du wirst unzählige Grenzsteine finden und tänzelst mal in Frankreich, mal in der Schweiz dem Hügel entlang. Wer die Augen offen hält, entdeckt dabei auch zwei kleine Höhlen.

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Ein erster kleiner Höhepunkt ist der Rotfluepass, oder wie die Franzosen sagen: Col de Rote Flüh. Wir folgen dem Remel bis zum Remelspitz mit dem Remelturm. Dieser rund acht Meter hohe Turm wurde im Ersten Weltkrieg als Beobachtungsposten genutzt. Zwei Leitern führen hinauf. Die Aussicht ist überraschenderweise sehr gut.

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Wir folgen der Grenze weiter. Allerdings ist es hier nicht mehr Solothurn, das an Frankreich grenzt, sondern Basel-Landschaft. Die Wanderung endet in Burg im Leimental. Übrigens sowieso ein schönes kleines Nest im äussersten Zipfel der Schweiz.

Das solltest du mal erlebt haben:

Distanz: ca. 13 KilometerDauer: ca. 3:45 StundenKondition: mittelHier geht es zum Routenvorschlag.

Eine längere Wanderung, aber in der Nähe des Walliser Talbodens am Südhang lässt es sich im Frühling einfach wunderbar wandern. Wir starten in Sierre, die Wanderung geht aber auch gut in die andere Richtung. Dann hast du nämlich das Schloss Mercier als letzten Höhenpunkt. Jetzt kommen wir schon nach wenigen Metern dran vorbei. Werfe zumindest einen Blick auf den Park des Schlosses, der ist frei zugänglich.

Wir gewinnen auf den ersten Metern einiges an Höhe, danach geht es durch fast endlose Rebberge und verträumte Orte wie Corin-de-la-Crête oder Ollon.

Den Schlusspunkt bildet St-Léonard. Hier ist der berühmte unterirdische See. Den kannst du natürlich mit einer kleinen Bootsfahrt zum Abschluss besichtigen, bevor du zum Bahnhof gehst.

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Distanz: ca. 10 KilometerDauer: ca. 2:50 StundenKondition: mittelHier geht es zum Routenvorschlag.

Ja, auch in Graubünden existiert durchaus die eine oder andere Wanderung, die im Frühling schon zeitig schneefrei ist. Teile der Senda Sursilvana gehören da dazu. Wir nehmen uns heute ein kurzes Stück davon vor: von Trun nach Danis.

Von Trun aus steigen wir erst rund 300 Höhenmeter auf zum sanierten Höhenweg durch den Wald. Hier geht es jetzt mit wenig Steigung bis Schlans.

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Schau dir im wunderschönen Schlans die alte Turmruine an. Eindrücklich auch die Häusergruppen von Capeder, Capaul oder Casut. Du könntest auch hinauf nach Brigels, wir stechen bei Dardin aber hinunter nach Danis und zum Bahnhof Tavanasa-Breil/Brigels.

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Übrigens: Die Streckenführung der Senda Sursilvana (hier sind wir auf einem Teil der 3. Etappe unterwegs), wurde 2025 überarbeitet. Du kannst da in der Gegend also auch gut eine 5-tägige Weitwanderung zwischen dem Oberalppass und Chur machen. Dafür würde ich aber bis zum Sommer warten.

Noch mehr Frühlingswanderungen:

Distanz: ca. 8 KilometerDauer: ca. 3 StundenKondition: mittelHier geht es zum Routenvorschlag.

Zum Abschluss besuchen wir das Nordufer des Vierwaldstättersees, hier zwischen Vitznau und Gersau ist das Wetter gerne auch schon im Frühling ziemlich mild. Von Vitznau geht es 500 Höhenmeter hinauf zur Wissifluh.

ACHTUNG: Der Wanderweg ist da aber wegen Steinschlags noch bis am 1. April gesperrt. Doch es gibt eine gemütliche Alternative: die kleine Gondelbahn (fährt auf Verlangen, im Restaurant anrufen). Auf jeden Fall ist die Aussicht oben schlicht bombastisch.

Das Restaurant oben hat auf Voranmeldung geöffnet. Und dann: Geniesse das einmalige Panorama. Am besten machst du das knapp 500 Meter weiter auf dem Bänkli Märis. Ich will hier jetzt nicht die Erwartungen zu hoch schrauben. Aber vielleicht ist dies das Bänkli mit der schönsten Aussicht der Schweiz:

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Wir wandern danach weiter hoch über dem See Richtung Gersau. Immer wieder geniessen wir dabei in Waldlichtungen die grandiose Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die umliegende Bergwelt.

Übrigens: Wer es gerne etwas herausfordernder hat, der kann von der Wissifluh auch eine Rundwanderung auf den Vitznauerstock/Gersauerstock (genau: zwei Namen für einen Gipfel) machen. Schwierig ist das nicht, aber steil. Die Aussicht umwerfend. Diese Rundwanderung dauert knapp drei Stunden.

Dieser Artikel wurde 2023 erstmals publiziert und jetzt aus Aktualitätsgründen überarbeitet und nochmals platziert.

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