menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Der teure Windpark-Deal der Wiener Stadtwerke: Was der Finanzbericht jetzt enthüllt

42 0
17.06.2026

Über den Milliardendeal der Wien Energie zum Erwerb des mittelgroße Windkraftbetreibers Imwind (IW) im Jahr 2025 gab es schon bisher wilde Spekulationen. Jetzt zeigen die Zahlen aus dem brandneuen Finanzbericht der Muttergesellschaft Wiener Stadtwerke erstmals, dass den fossillastigen Energieversorger der Zugriff auf relativ wenig Grünstrom noch mehr kosten könnte, als bisher vermutet.

Zum erstmals benannten Kaufpreis (731,6 Millionen Euro für alle übernommenen Gesellschaften der IW-Gruppe) gibt es nämlich weitere unbekannte Besserungsklauseln für die Alteigentümer, eine Gruppe von fünf privaten Windkraftpionieren rund um den Gründer Johannes Trauttmannsdorf.

Demnach werden nach Schätzung der Wiener Stadtwerke zusätzlich 341,6 Millionen Euro bis 2028 fällig, weil der Gesetzgeber nach heftigen politischen Schlagabtäuschen mittlerweile eine moderate Erhöhung der Netznutzungsentgelte für Windkraft beschlossen hat (nur 0,5 Euro je MWh). Weitere 56,8 Millionen folgen aus heutiger Sicht für in Entwicklung befindliche Windkraftprojekte, Joint Ventures in Italien kosten 17,4 Mio extra, für ein bereits begonnenes aber erst heuer abgeschlossenes „Repowering“ eines Windparks muss man 4,8 Millionen Plus hinlegen. Je nach Projektentwicklung können sich die vorläufig geschätzten........

© trend.