menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 live: Tag zwei im Ticker

13 0
29.04.2026

Link in die Zwischenablage kopieren

Ludwig-Erhard-Gipfel 2026 live: Tag zwei im Ticker

29. April 2026 | The European vor Ort

Prominente Köpfe aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien: Die Top-Entscheider treffen sich von 28. bis 30. April 2026 beim Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee. Lesen Sie alle Höhepunkte der Konferenz im Live-Ticker.

Mehr als 100 Speaker an drei Tagen

Gastgeber der dreitägigen Konferenz ist die Verlagsgruppe WEIMER MEDIA GROUP, Co-Veranstalter des ersten Tages ist die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Gipfel begeht in diesem Jahr seine 12. Auflage. Unter dem Motto „Zurück an die Weltspitze: Wie gelingt Deutschland der wirtschaftliche Aufschwung?“ sind mehr als 100 Speaker auf der Bühne zu hören, über 1000 Gäste werden erwartet. Die komplette Veranstaltung ist via Live-Stream auf www.ludwig-erhard-gipfel.de verfolgbar.

EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer zu resilienten Wertschöpfungsketten: „Das ist nicht Aufgabe des Staates, hier geht es um verantwortungsvolles Management.“

10:12 Uhr: Mit Blick auf die Absicherung von Wertschöpfungsketten sieht Nicola Beer, Vizepräsidentin Europäische Investitionsbank, vor allem aber auch die Unternehmen in der Pflicht. „Das ist nicht Aufgabe des Staates, das ist verantwortungsvolles Management.“ Beer nimmt zu wenig Verantwortung in der Industrie war, was die eigenen Lieferketten angeht. Ein CEO habe ihr jüngst gesagt, er habe sich um kritische Rohstoffe bis dato nie kümmern müssen, das habe der Zulieferer gemacht. „Das ist doch peinlich“, so Beer. Der Staat müsse die Rahmenbedingungen setzen, Abhängigkeiten von einzelnen Ländern reduzieren, möglicherweise Import- und Exportkontrollen gegen die einführen, die nicht nach fairen Regeln spielen.

10:05 Uhr: Souveränität und Resilienz sind nicht zuletzt ein drängendes Thema im Pharmabereich. Petra Wicklandt, Executive Vice President und Head of Corporate Sustainability, Quality and Trade Compliance beim deutschen Pharmakonzern Merck, weist auf extreme Abhängigkeiten in Europa von ausländischen Herstellern hin. „Bei nicht patentgeschützten Arzneimitteln werden inzwischen 70 Prozent in China und Indien hergestellt“, so die Top-Managerin. Bei Antibiotika seien es 90 Prozent. Indien sei dabei in vorgelagerten Wertschöpfungsstufen noch häufig auf China angewiesen. „Diese Abhängigkeit ist weit schlimmer, als wenn bei uns die Benzinkosten steigen.“

09:57 Uhr: Es geht um Regulierung. Baker McKenzie-Partnerin Thoms sieht das Thema weniger kritisch, als es........

© The European