Mieten und Wohnungsnot: Warum der Staat alles schlimmer macht
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Mieten und Wohnungsnot: Warum der Staat alles schlimmer macht
31. Oktober 2026 | Rainer Zitelmann
1077 Studien zeigen, dass staatliche Eingriffe die Situation auf dem Immobilienmarkt selten verbessern und häufig verschlechtern.
Steigende Mieten und Wohnungsnot gehören zu den größten Problemen in Deutschland und auch in anderen Ländern. Die Politik reagiert darauf mit vielen Maßnahmen, so etwa mit Mietpreisregulierungen. Oft führen sie jedoch zum Gegenteil dessen, was damit beabsichtigt wird, wie zwei neuere wissenschaftliche Studien belegen.
Konstantin A. Kholodilin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in einem aktuellen Aufsatz über „The effects of government interventions on housing market: A meta-study of empirical literature“ insgesamt 1077 Studien ausgewertet, die sich mit den Auswirkungen staatlicher Politik auf den Wohnungsmarkt befassen. Der Fantasie der Politik sind keine Grenzen gesetzt, denn insgesamt hat er 74 politische Instrumente in 96 Ländern untersucht.
Die Ergebnisse sind ernüchternd und zeigen, dass staatliche Maßnahmen oftmals gar keine Wirkung haben oder sogar das Gegenteil dessen bewirken, was beabsichtigt ist. Mietpreisregulierungen beispielsweise senkten zwar die Mieten für regulierte Wohnungen, verringerten aber gleichzeitig die Mobilität auf dem Wohnungsmarkt, hemmten den Neubau, verschlechterten die Wohnungsqualität und trieben die........
