Rüstungsexporte: Gemeinsam entwickeln, verlässlich exportieren
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Rüstungsexporte: Gemeinsam entwickeln, verlässlich exportieren
20. Juli 2026 | Euro Defense Network
Wie europäische Kontrollen, Kooperationsprogramme und strategische Autonomie zusammen finden. Ein Positionspapier von Euro Defense Network
VON EURO DEFENSE NETWORK
Nach den derzeitigen Verträgen der Europäischen Union (Artikel 346 AEUV) liegt die Verantwortung für Rüstungsexporte bei den Mitgliedstaaten. Verteidigungsbeziehungen und insbesondere deren Exportdimension stellen einen wesentlichen Bestandteil der Außenpolitik dar. Gleichzeitig ist das Exportpotenzial ein entscheidender Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der verteidigungsindustriellen und -technologischen Basis (Defence Industrial and Technological Base – DITB).
Die Mitgliedstaaten verfügen über umfassende Erfahrung bei der Kontrolle von Rüstungsexporten, um die Umleitung exportierter Güter an nicht autorisierte Bestimmungsorte zu verhindern, beispielsweise in Staaten, die internationalen Sanktionen der Europäischen Union oder der Vereinten Nationen unterliegen.
Nach Angaben des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und der Europäischen Verteidigungsagentur (EDA) haben die europäischen Anbieter ihre Position deutlich ausgebaut: Auf die 27 Mitgliedstaaten entfielen im Zeitraum 2021–2025 28 % aller weltweiten Rüstungsexporte.
Die Zusammenarbeit im Rüstungssektor hat den Aufbau strategischer Partnerschaften zwischen europäischen Staaten und bedeutenden Regionalmächten ermöglicht.
Viele der wertmäßig bedeutendsten europäischen Rüstungsexporte stammen aus multinationalen Industrieprogrammen,........
