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Als wären wir in Luftpolsterfolie

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08.09.2026

W enn ich das Wort Moshpit höre, suche ich eigentlich schnell das Weite. Bloß nicht in einer Traube springender Männer zerdrückt werden. Ich bin nicht die Größte, 1,60 Meter, die Ellenbogen durchschnittlich großer Männer befinden sich auf der Höhe meines Kopfes. Im Moshpit würde ich zwischen all den Oberkörpern eh nichts sehen und hätte Achseln im Gesicht.

Dabei steht das Wort Mosh für starke Emotionen, für Chaos und dafür, alles aus sich rauszulassen – was ziemlich verlockend klingt und nach der Freiheit, die ich im Alltag manchmal vermisse. Wann schreit man schon mal rum, lässt der negativen Energie freien Lauf und schafft stattdessen einen positiven, gemeinsamen Moment? Außerdem lautete die erste Regel in jedem Moshpit: Wenn jemand hinfällt, wird der Person sofort hochgeholfen. Trotzdem traute ich mich bisher nicht mitzumachen.

Dann war ich auf meinem Lieblingsfestival. Am Nachmittag spielt die Berliner........

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