Telegram: Angeblich stehen 182 Millionen Nutzer-Datensätze zum Verkauf
Telegram: Angeblich stehen 182 Millionen Nutzer-Datensätze zum Verkauf
Ein Hacker verkauft in Untergrund-Foren eine Textdatei mit Nutzer-Datensätzen des Messengers Telegram. Das Passwort ist aber nicht dabei.
60 Nutzer-Datensätze sollen Echtheit beweisen
Gefahr von Identitätsdiebstahl und Social Engineering
Phishing auf dem Vormarsch
Telegram-Nutzer sollten wachsam sein
Ein Hacker versucht in einem namentlich nicht genannten Untergrund-Forum eine 41,1 GB große Textdatei zu verkaufen. Der Unbekannte behauptet, die Datei enthalte 182 Millionen Nutzer-Datensätze mit persönlichen Identifikationsmerkmalen. In welchem Forum der Verkauf durchgeführt wird, steht derzeit nicht fest.
60 Nutzer-Datensätze sollen Echtheit beweisen
Im Fraud-Forum veröffentlichte der Angreifer 60 Beispieldatensätze als Beweis. Bei einer Untersuchung von Cybernews stellte man fest, dass die wenigen öffentlich bekanntgemachten Nutzer-Datensätze überwiegend russischsprachigen Nutzern gehören. Entweder jemand hat sie von einem russischen Online-Dienst erbeutet oder sie stammen aus einer russischsprachigen Telegram-Gruppe oder einem entsprechenden Telegram-Kanal.
Im Datensatz enthalten sind der Benutzernamen, die mit Telegram verknüpften Telefonnummern, die Telegram-Benutzer-IDs und in manchen Fällen die vollständigen Namen der User. Anhand der wenigen Daten kann man die Echtheit des Datensatzes aber nicht überprüfen.
Gefahr von Identitätsdiebstahl und Social Engineering
Mangels des Passworts könnten sich Käufer der Nutzer-Datensätze nicht bei Telegram einloggen. Eine Übernahme der Accounts fällt weg, was den Wert deutlich schmälert. Doch die Kombination aus dem Benutzernamen, den Telefonnummern und Telegram-Identifikatoren und im schlimmsten Fall des Vor- und Zunamens könnte für Phisher und sonstige Online-Betrüger nützlich sein, um im Namen Dritter Personen anzusprechen oder zu versuchen, das Opfer selbst auf eine........
