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Nintendo gegen Archbox: 4,5 Millionen Dollar wegen Switch-Piraterie

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26.09.2026

Nintendo gegen Archbox: 4,5 Millionen Dollar wegen Switch-Piraterie

Nintendo gegen Archbox: So kam es zum Versäumnisurteil

Archbox und die Pirate Shops

Reddit-Posts werden für Archbox zum Problem

30 Spiele bringen 4,5 Millionen Dollar

Die Shops sind bereits offline

Dauerhafte Verfügung gegen Switch-Piraterie

Nintendo setzt mit Urteil harten Kurs gegen Piraterie fort

Nintendo hat den Rechtsstreit gegen James C. Williams alias „Archbox“ für sich entschieden. Der Betreiber mehrerer Pirate Shops muss 4,5 Millionen Dollar an den Konzern zahlen. Ausschlaggebend für das Urteil war, dass Williams nicht auf die Klage reagierte. Infolge dessen erließ das Gericht ein Versäumnisurteil.

Der Rechtsfall Nintendo gegen Archbox ist damit entschieden. James C. Williams, online auch unter dem Namen „Archbox“ bekannt, muss Nintendo of America 4,5 Millionen US-Dollar zahlen. Das U.S. District Court for the Western District of Washington erließ ein Versäumnisurteil, das Williams zur Zahlung von 4,5 Millionen US-Dollar verpflichtet. Der auch als Moderator der Reddit-Community r/SwitchPirates bekannte Mann muss zudem die von ihm betriebenen Online-Shops für Nintendo-Switch-Spiele schließen.

Damit endet ein Rechtsstreit, der bereits im Juni 2024 begonnen hatte. Nintendo warf Williams in der Gerichtsakte unter Case No. 2:24-cv-00960-LK vor, ein Netzwerk von „Pirate Shops“ betrieben zu haben. Über diese seien umfangreiche Bibliotheken nicht autorisierter Nintendo-Switch-Spiele zum Download angeboten worden. Darüber hinaus machte der Konzern Verstöße im Zusammenhang mit der Umgehung technischer Schutzmaßnahmen geltend.

Nintendo gegen Archbox: So kam es zum Versäumnisurteil

Im Verfahrens kam es zu keinem klassischen Gerichtsprozess mit einer aktiv auftretenden Verteidigung. Williams beantwortete weder die Klage noch beteiligte er sich am Verfahren. Das Gericht konnte deshalb auf Antrag Nintendos ein Versäumnisurteil erlassen.

Wie TorrentFreak berichtet, stellte Richterin Lauren King laut veröffentlichter Entscheidung fest, dass Williams durchaus Kenntnis von dem Verfahren hatte. So hatte er einen Anwalt eingeschaltet, um gegen eine im Verfahren an Google gerichtete Vorladung vorzugehen. Damit wollte Nintendo Informationen im Zusammenhang mit dem Fall erhalten. Die Klage von Nintendo hingegen blieb unbeantwortet.

Archbox und die Pirate Shops

Nintendo hatte Williams vorgeworfen, an mehreren „Pirate Shops“ beteiligt gewesen zu sein. Genannt wurden im Verfahren die Shops Jack-in-the-Shop, Turtle in the Shop, NekoDrive sowie LiberaShop. Die darüber bereit gestellten Angebote sollen Nintendo-Switch-Spiele ohne Zustimmung des Rechteinhabers zum Download bereitgestellt haben.

Nach Darstellung des Konzerns beschränkten sich die Aktivitäten jedoch nicht auf die Verbreitung von Spielekopien. Nintendo machte zudem Verstöße gegen seine technischen Schutzmaßnahmen geltend.........

© Tarnkappe