Rekordhitze in Notaufnahmen in der Region noch nicht angekommen
Die extreme Hitze der vergangenen Tage lässt die Notaufnahmen der Krankenhäuser in der Region bislang kalt. Eine SÜDKURIER-Umfrage in Kliniken zwischen Schwarzwald, Alb und Bodensee ergab zwar ein hohes Patientenaufkommen, aber keine größeren Auswirkungen der Temperaturen auf die Zahl der Einlieferungen. „Wir sehen derzeit keinen Zusammenhang zwischen den außergewöhnlich hohen Temperaturen und den Patientenzahlen“, sagte Yevhen Zhykov, diensthabender Internist an der Notaufnahme des Schwarzwald-Baar-Klinikums in Villingen-Schwenningen, am Sonntag. Aktuell spüre man die Hitze nicht, sagte er mit Blick auf Menge und Art der zu behandelnden Fälle. Die meisten Fälle hätten „nichts mit Hitze zu tun“, hieß es auch aus der chirurgischen Notfall-Abteilung des Krankenhauses. Man sehe „eher viele Freizeitunfälle“.
Ähnlich hört es sich im benachbarten Landkreis Tuttlingen an. Zwar sei „viel los“, sagte die stellvertretende Leiterin der Notaufnahme des Klinikums Landkreis Tuttlingen, Ingrid Rott, dem SÜDKURIER. Verletzungen und Beschwerden gingen aber eher darauf zurück, dass „die Leute bei dem guten Wetter viel unterwegs sind“, sagte die Ärztin. Auch sie sprach von „Freizeitunfällen“, etwa Verletzungen, die Folge von Motorradausflügen oder Radtouren........
