Ohne unsere Flugbegleiter wird es dunkel: Als die Heiligen aus dem Konstanzer Münster verschwanden
In der Zeit der Reformation geschah etwas Ungeheuerliches in Konstanz und in anderen Städten: Evangelische Geistliche, Ratsherren und viele Bürger räumten das Münster ihrer Stadt aus. Altäre, Statuen, Bilder wurden herausgerissen und die Reliquien in den Rhein geworfen. Große Teile der über Jahrhunderte angehäuften Einrichtung flogen auf die Straße und wurden dort meist zu Kleinholz zerstückt, die wertvollen Schreine aber eingeschmolzen zu Gunsten der Stadtkasse. Wer die ehemalige Bischofskirche heute betritt, wird gleichwohl beeindruckt sein, doch hat er es überwiegend mit Kunstwerken der Neuzeit zu tun. Unter dem Stichwort Bildersturm ist diese Aktion in die Kirchengeschichte eingegangen.
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