So hält Singen die Hitze besser aus: Stadt bekommt eine blau-grüne Infrastruktur
Hitzewellen und die Anpassung an den Klimawandel stellen viele Kommunen vor Herausforderungen. Mitten in der nächsten besonders heißen Phase hat Baden-Württembergs Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) am Montag, 3. August, ihre Sommertour in Singen gestartet – eine Stadt, die auf diesem Gebiet schon einiges tut.
Die Masurenstraße in der Singener Südstadt war das Ziel – dort sind die Bauarbeiten für eine klimaangepasste Umgestaltung im Gange.
Modellprojekt wird mit 200.000 Euro gefördert
Das Klimopass-Modellprojekt wird in Singen mit insgesamt 200.000 Euro vom Land gefördert. Bürgermeister Marcus Röwer erläuterte die Besonderheit der Maßnahmen, die in der Masurenstraße umgesetzt werden. In der Straße gibt es ein Pflegeheim, zwei Kindertageseinrichtungen und eine Schule. Das heißt, mehrere hitzesensible, vulnerable Gruppen profitieren von den Maßnahmen. „Das Projekt Klimopass verschafft uns hier etwas Spielraum für eine Klimaanpassung im Bestand“, so Röwer. Walker betonte, dass die Landesregierung bei dem Förderprogramm noch aufstocken wolle. „Hier geht es ja auch um Gesundheitsschutz“, sagte sie.
Die konkreten umzusetzenden Maßnahmen erläuterte Sandra Schupp von der Abteilung Stadtplanung. „Diese Pläne haben wir ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken“, sagte der Leiter des Bauamtes, Thomas Mügge.........
