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Konstanzer Rentner durchschaut Betrugsmasche: „Was die da anrichten, das ist das Hinterletzte!“

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07.04.2026

Das Telefon klingelt, eine Frauenstimme meldet sich aufgeregt. Viel ist nicht zu verstehen, nur: Etwas sei passiert. Heinrich Gauker legt auf. Er hat erkannt, worum es sich handelt: einen Schockanruf. Es ist nicht das erste Mal, dass Gauker so einen Anruf bekommt. Bereits drei Mal versuchten es Betrüger bei ihm, immer hat er die Masche durchschaut. Doch er weiß, dass diese Anrufe leider häufig Erfolg haben. Immer wieder übergeben vor allem ältere Menschen teils hohe Geldbeträge oder Wertgegenstände an Kriminelle.

„Was die da anrichten, das ist das Hinterletzte“, sagt der 80-Jährige. Denn sie spielen mit der Gefühlswelt ihrer Opfer, nutzen die Liebe zu Angehörigen aus. Den ersten Schockanruf erhielt Gauker im vergangenen Jahr, den zweiten im Februar. Das dritte Mal versuchten es die Betrüger Ende März. Gauker hat sich darüber informiert, wie die Kriminellen vorgehen. Es steckt auch Psychologie dahinter. Die weibliche Stimme klang, als würde sie fast weinen. Wer hier eine Minute hinhört, dem komme das lange vor. „Das ruft irgendwann ein Resultat hervor“, ist der Konstanzer sicher.

Nach den ersten beiden Schockanrufen war der 80-Jährige bei der Polizei. Doch in diesen Fällen ist das Ergebnis ernüchternd. Er erhielt jeweils eine Stellungnahme der........

© Südkurier