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Schädlinge bedrohen historisches Gebäude

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25.08.2026

Vor mehr als einem halben Jahrtausend wurde das Bindhaus erbaut und trotzte in all den Jahrhunderten vielen Herausforderungen. Das riesige Gebäude samt angebauter Scheune wird seit Jahren als Heimatmuseum genutzt, um die Geschichte der Freien Reichsstadt zu bewahren. Nachdem die Stadt das Haus gekauft hatte, wurde im Jahr 1986 sogar eigens der Heimat- und Museumsverein gegründet, der sich um die Pflege und den Betrieb kümmert.

„Im Bindhaus kann man einen Rundgang durch alte Zeiten unternehmen“, animiert die städtische Homepage zum Besuch des Museums, das von Mai bis Oktober jeweils samstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet hat. Im Erdgeschoss findet man einen alten Krämerladen und ein klassisches Schulklassenzimmer sowie diverse alte Maße, Gewichte und Teile aus einer alten Apotheke. Im ersten Obergeschoss kann man auf den Spuren der Pfullendorfer Familie Probst durch deren altertümliche Wohnung wandeln. Mehr über die schwäbisch alemannische Fasnet, die örtlichen Zünfte und Figuren erfährt man im zweiten Geschoss. Die dritte Etage des beeindruckenden Fachwerkhauses widmet sich unter anderem der Geschichte der Artillerie, der Fernspäher und des Ausbildungszentrums „Spezielle Operationen“.  In der direkt angrenzenden Scheune findet man Sammlerstücke zu alten Handwerksberufen - tausende von Objekten erwarten den Besucher.

Marder fühlt sich im Heimatmuseum wohl

Einen unerfreulichen Besucher haben die Mitglieder des Heimat- und Museumsvereins entdeckt - ein Marder fühlt sich sichtlich wohl und hinterlässt überall seine Spuren. Das Problem: Marder sind streng geschützte Tiere und deshalb ist das von einem Jäger empfohlene Aufstellen einer Lebendfalle zunächst nicht erlaubt. Die Heimatgeschichtenschützer lernten die Details des Tierschutzes kennen. Demnach darf der Marder zunächst nicht gefangen werden. Zuerst benötigt die Behörde einen Beweis seiner Existenz, wozu nun........

© Südkurier