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Nur noch Pistorius' Unterschrift fehlt: Graf-Stauffenberg-Kaserne kurz vor Reaktivierung

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27.08.2026

Der bundesweit beliebteste Politiker, Verteidigungsminister Boris Pistorius, dürfte in den nächsten Tagen seine Sympathiewerte in Sigmaringen nochmals steigern – nur noch seine Unterschrift fehlt und dann ist die Reaktivierung der ehemaligen Graf-Stauffenberg-Kaserne perfekt. Bereits zum 1. Oktober soll der Stab des neuen Heimatschutzbataillons 112 einziehen. Sigmaringen soll zum Zentrum für die regionalen Heimatschutz-Einheiten werden und im April 2027 wird mit der Ausbildung von zunächst 300 Rekruten begonnen. Diesen Zeitplan bestätigte Oberstleutnant Lutz Franke, der Innenminister Manuel Hagel am Donnerstagmorgen bei dessen Besuch in der Kaserne begleitete. Er berichtete, dass es am 28. Juni ein erstes Standortgespräch gegeben habe und Sigmaringen die besten Voraussetzungen für eine Reaktivierung biete, wobei man in 14 Bundesländern rund 200 Liegenschaften prüfe, und diese Untersuchungen bis Jahresende beendet sein werden. Auf die SÜDKURIER-Frage, was die Stationierung des Heimatschutzbataillons 112 in Sigmaringen für die Staufer-Kaserne in Pfullendorf bedeutet, wo bekanntlich seit Dezember 2024 die Heimatschutzkompanie „Linzgau“ untergebracht ist, gab es von Oberstleutnant Franke keine abschließende Antwort. Ob die „Linzgau-Kompanie“ künftig in Sigmaringen ihre Heimat haben wird oder weiter in Pfullendorf bleibt, sei Gegenstand von Detailgesprächen.

Der CDU-Politiker war auf Einladung seiner Landtagskollegin Ilona Boos kurzfristig nach Sigmaringen gekommen, wo er von........

© Südkurier