Projekt V03: Statt Schwarzpulver-Pistole eine moderne Startpistole für Leichtathletik-Jugend
Der Leichtathletikverband Schwarzwald-Baar möchte den Nachwuchssport stärken - das hat man sich auf die Fahnen geschrieben. Ganz oben auf der Wunschliste steht die für den Sportbetrieb eigentlich notwendige moderne Technik. Mit sportlichen Wettkämpfen bietet man Kindern ab acht Jahren einen niedrigschwelligen Zugang zum Vereinssport, stärkt Gemeinschaftserlebnisse und schafft Motivation für langfristiges sportliches Engagement. Um solche, den Nachwuchs fördernden Veranstaltungen künftig noch jugendgerechter, sicherer, umweltfreundlicher und attraktiver zu gestalten, plant der Leichtathletikverband die Anschaffung moderner und zugleich nachhaltiger Veranstaltungstechnik.
Kinder erschrecken bei lautem Signal
Ein zentrales Element dieser Technik ist die Anschaffung einer elektronischen Startpistole. Diese ersetzt das bisher verwendete Startgerät mit Schwarzpulvermunition, die gerade bei jüngeren Kindern teilweise Unsicherheiten oder Ängste auslöst. Anders als die bisher verwendete Signalpistole erzeugt die elektronische Lösung ein optisches Signal und zusätzlich ein regulierbares akustisches Startsignal. Hierdurch kann die Lautstärke altersgerecht angepasst werden, was insbesondere bei Kinder- und Jugendwettkämpfen einen angstfreien, sicheren Start ermöglicht.
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Der Leichtathletikverband ist eine Unterabteilung des Badischen Leichtathletik-Verband (BLV) und organisiert seit mehr als 25 Jahren Leichtathletikveranstaltungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Region. Getragen wird der sportliche Kreis von seinen Mitgliedsvereinen LTG Brigachtal, LV Donaueschingen, TV Furtwangen, TV Immendingen, TuS Oberbaldingen, dem TV Villingen und einigen mehr. Der Schwerpunkt der Arbeit ist eindeutig die Förderung des Nachwuchssports.
Ergänzend hierzu soll eine mobile LED-Großanzeige für die Zeitmessung angeschafft werden. Diese ermöglicht es, Ergebnisse unmittelbar nach dem Zieleinlauf sichtbar zu machen. Für junge Sportlerinnen und Sportler bedeutet dies mehr Motivation, Transparenz und ein professionelles Wettkampferlebnis, vergleichbar mit medial begleiteten sportlichen Großveranstaltungen.
Alle Vereine sollen die neue Technik nutzen
Ein besonderer Nachhaltigkeitsaspekt des Projekts liegt in der gemeinschaftlichen Nutzung der Technik. Die Geräte stehen nicht nur einem einzelnen Verein zur Verfügung, sondern werden kreisweit bei Veranstaltungen verschiedener Vereine eingesetzt. Vor Jahren hat der Leichtathletikkreis bereits ein Fotofinish-System angeschafft. Für Sprints, Hürden- und Hindernisläufe werden bereits hochauflösende Kameras am Ziel eingesetzt. Zu diesem System müssen nun die Anzeigetafel und die elektronische Startpistole kompatibel sein. Diese moderne Technik steht jetzt auf dem Wunschzettel des Leichtathletikkreises. Vermutlich wird sich der Leichtathletikverband für ein System entscheiden, das auch bei Sonneneinstrahlung eine gute Lesbarkeit aus einer Entfernung von über 100 Metern ermöglicht. Das Ganze ist in einem robusten Alugehäuse verbaut, welches wasser- und witterungsbeständig ist.
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