Neue Initiative in Konstanz setzt sich für jüdische Menschen und mehr Miteinander ein
„Konstanz macht Mut für mehr Miteinander“ – das bedeutet der Name der neuen Initiative „Komm mit!“ Sie will Menschen zusammenbringen, das Miteinander stärken und jüdisches Leben in der Stadt sichtbarer machen. Träger ist der Verein „Jüdische Gemeinde Konstanz“ gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen. Gefördert wird das Projekt von der Baden-Württemberg-Stiftung. Ziel ist es, neue Begegnungs- und Reflexionsräume zu schaffen und eine klare Haltung gegen Antisemitismus und Ausgrenzung einzunehmen. Gelingen soll das unter anderem mit einer Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen offenen und weitgehend kostenlosen Angeboten.
Wunsch nach mehr Toleranz bezieht sich auf alle
Initiatorinnen des Projekts sind die freie Psychologin Ori Harel, Katalin Kattein von der Jüdischen Gemeinde Konstanz, Kommunikationsfachfrau Nicole Niedermüller, Petra Quintini von der Initiative „Stolpersteine“ und SPD-Gemeinderätin Petra Rietzler. Trotz ihrer unterschiedlichen Hintergründe verbindet sie eins: der Wunsch nach mehr Toleranz – gegenüber Jüdinnen und Juden, aber auch grundsätzlich – und einem demokratischen Miteinander.
Für die Gründung der Initiative gab es laut den Initiatorinnen zwei Hauptauslöser. Ein wichtiger Punkt sei der Schock........
