Die Feuerwehr Villingen-Schwenningen erweitert Einsatzspektrum mit moderner Drohnentechnik
Wenn heute über Drohnen gesprochen wird, geschieht das häufig vor dem Hintergrund von Sicherheitsbedenken und geopolitischen Spannungen. Entsprechend sensibel wird das Thema derzeit diskutiert. Doch abseits dieser Debatten leisten Drohnen längst wertvolle Dienste im Alltag – etwa bei der Feuerwehr.
Seit Januar 2026 ist eine Drohnengruppe organisatorisch der Feuerwehr Villingen-Schwenningen angegliedert. Die zehnköpfige Einheit setzt sich aus Einsatzkräften der Abteilungen Marbach und Rietheim zusammen. Die beiden Abteilungen arbeiten bereits seit Jahren eng zusammen – nicht nur bei Übungen und Einsätzen, sondern auch in der gemeinsamen Jugendarbeit. Thomas Schuhbauer von der Abteilung Marbach koordiniert gemeinsam mit Michael Grießhaber aus Rietheim die neue Einheit.
Ausbildung und Drohnenführerschein
Bevor die Drohne abheben durfte, mussten sich die Mitglieder intensiv mit rechtlichen Vorgaben und technischen Anforderungen beschäftigen. „Alle Mitglieder der Gruppe haben den EU-Kompetenznachweis A1/A3, den sogenannten kleinen Drohnenführerschein, beim Luftfahrt-Bundesamt abgelegt“, sagt Schuhbauer.
Seit Oktober 2025 standen neben der Theorie zahlreiche praktische Übungsstunden auf dem Programm. Ziel sei es gewesen, alle Mitglieder auf denselben Ausbildungsstand zu bringen. „Für uns ist es wichtig, dass jeder die Drohne sicher fliegen kann“, betont Schuhbauer. Dadurch könne jedes Teammitglied sowohl die Rolle des Piloten als auch die des Luftraumbeobachters übernehmen. Ende Dezember stellten die Feuerwehrleute ihr Können schließlich bei einer........
