Wilde Szenen bei Fastnacht: Zwölf Zeugen, gebrochene Nase und widersprüchliche Aussagen vor Gericht
Ausgelassene Stimmung, laute Musik und zahlreiche Feiernde in Fastnachtskostümen. In der Mägdeberghalle in Mühlhausen-Ehingen herrschte am 15. Februar zunächst Feierlaune. Doch zwischen den Besuchern kam es zu einer Auseinandersetzung, die für einen 30-Jährigen mit einem Nasenbeinbruch endete. Was genau geschehen war, beschäftigte nun das Amtsgericht Singen.
Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, zunächst einem Mann mit der flachen Hand und anschließend einem danebenstehenden Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben. Der zweite Geschädigte erlitt neben dem Nasenbeinbruch ein Hämatom und war eine Woche krankgeschrieben.
Angeklagter bestreitet die Schläge
„Das stimmt absolut nicht“, erklärte der Angeklagte zu den Vorwürfen. Er habe mit seiner Freundin und Bekannten im Festzelt gefeiert. Als er zwei Männer streiten sah, habe er nachfragen wollen, was los sei. Dabei habe er nicht gewusst, dass es sich um Brüder handelte. Die Situation sei plötzlich umgeschlagen. Er sei beleidigt und von einem der Brüder im Gesicht getroffen worden. Später habe er einen Mann lediglich weggestoßen, als er mit seiner Freundin das Zelt verlassen wollte, keinesfalls aber geschlagen.
Seine 20-jährige Freundin bestätigte........
