menu_open Columnists
We use cookies to provide some features and experiences in QOSHE

More information  .  Close

Massive Schäden durch den Biber an Bäumen im Jestetter Wald

53 0
24.03.2026

Der europäische Biber war bis ins 18. Jahrhundert in ganz Mitteleuropa beheimatet. Durch extreme Bejagung wegen des Fells und seines wohlschmeckenden Fleisches wurden die Bestände stark dezimiert. Ende des 19. Jahrhunderts waren der Ober- und Hochrhein biberfrei Durch konsequenten Schutz seit der Mitte des 20. Jahrhunderts konnten sich die Bestände wieder erholen. Lokal wurden dabei auch Biber eingesetzt.

Biber breitet sich massiv aus

Es waren die beiden Förster, Thomas Lexer und Willi Stroppel, die Ende der 1980er-Jahre Biberspuren am Rheinufer im Altenburger Wald entdeckten. Damals eine echte Sensation. Die Population wuchs im Laufe der 90er-Jahre und die Altenburger Biberfamilie machte sich daran, die Pappelallee zwischen Kläranlage und Viertem Bad zu eliminieren. Die Bäume kamen dabei im Rhein zu liegen, was das Kraftwerk Rheinau auf den Plan brachte. Mitarbeiter des Kraftwerks entfernten die Bäume, um zu verhindern, dass einerseits die Schifffahrt behindert und........

© Südkurier