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Die Hitze und die Trockenheit setzen den Bäumen im Landkreis zu – aber es gibt auch gute Nachrichten

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Der Sommer 2026 hat es in sich. Nicht nur rollt eine Hitzewelle nach der anderen über den deutschen Südwesten hinweg, auch der Regen ist sehr ungleich über die Region verteilt und an manchen Orten bisher nur sehr spärlich gefallen. Der östliche Landkreiszipfel hatte das Glück, dass mehrere Gewitter für Abkühlung und Nässe sorgten. Der Juni war mit 135 Liter Niederschlag in Jestetten doppelt so nass wie im langjährigen Mittel.

Dennoch setzt die Hitze der Natur und insbesondere dem Wald zu. Während die Wälder vor rund einer Woche noch saftig, sommerlich grün waren, schleicht sich mehr und mehr herbstliches Braun ins Kronendach der Laubwälder. Besonders im westlichen Landkreis setzen die Hitze und Trockenheit den Bäumen zu. Dennoch ist eine Borkenkäferkatastrophe, wie teilweise befürchtet, ausgeblieben. Und selbst wenn es im Augenblick besonders heiß ist, ist gewiss, dass der Höhepunkt des Sommers sich dem Ende zuneigt.

Im August werden, selbst bei hohen Tagestemperaturen, die Nächte länger, kühler und feuchter. Mitte des Monats tauchen dann auch die ersten Nebelfelder über den Wiesen und Äckern auf. Und selbst wenn ein paar Buchdrucker auftauchen, sind es viel zu wenige, um den Wald ernsthaft zu gefährden, denn die erste Generation dieser Schädlinge, die üblicherweise im Mai ausfliegt, war in diesem Jahr kein Thema. Und wer nicht ausfliegt, kann sich auch nicht vermehren.

Ein Grund dafür, dass es dem Wald im Augenblick besser geht, als man........

© Südkurier