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Verkehrsinsel nervt das halbe Dorf: Warum sich Dettinger gegen die neue Querungshilfe wehren

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08.08.2026

Die Verlegung der Querungshilfe in der Konstanzer Straße in Dettingen bleibt ein Streitthema. Bereits als die Pläne zur Verlagerung in den Bereich der Einmündung der Waldstraße vor etwas mehr als einem Jahr bekannt wurden, hatte es im Ortschaftsrat von Dettingen-Wallhausen fraktionsübergreifend Widerstand gegeben. Das Murren war auch nicht verstummt, nachdem der Überweg beim Umbau der Bushaltestellen Spielplatz und der damit verbundenen Straßensanierung schließlich errichtet worden war.

Inzwischen staut sich der Ärger im Quartier Wetzsteinstraße/Waldstraße/Tankstelle weiter auf. CDU-Ortschaftsrat Daniel Späth, der in dem Bereich wohnt, ist einer der Kritiker. Ihn ärgert vor allem der Umgang mit einer Unterschriftenliste von 90 Bürgern, die ihren Unmut kundgetan hatten. Diese war in der Sitzung des Ortschaftsrats am 17. Juni von Ulrike Kiesele-Lang an die Ortsvorsteherin übergeben worden. Sarah Seidel, wie Daniel Späth CDU-Vertreterin, hatte sie sichtlich unwillig entgegengenommen. Sie verwies darauf, dass die Ortsverwaltung darüber nicht entscheiden könne. Stattdessen sollten die Bürger und die Räte „auf die Gemeinderatsfraktionen zugehen“.

Liste ein paar Tage in der Verwaltung liegen geblieben

Wie Späth auf Nachfrage erfuhr, war diese Liste längere Zeit nicht weitergereicht worden. Auf Nachfrage merkte Seidel an, dass sie über Ihren Hauspostausgang nicht Buch führen würde. Auf jeden Fall sei die Unterschriftenliste „ein paar Tage in der Verwaltung liegen geblieben“.

„Die Leute gewöhnen sich daran“, sagt sie zu der neuen Querungshilfe. Im Übrigen schließt sie sich der Argumentation........

© Südkurier