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Stuttgart, Freiburg, Mannheim: Baden-Württemberg hat‘s Schauspieler Helgi Schmid angetan

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28.04.2026

Herr Schmid, Sie sind in der Serie „My Ex“ zu sehen (in der ZDF-Mediathek, ab 6. Mai um 21.45 Uhr bei ZDFneo). Welche ist Ihre Lieblingsszene?

HELGI SCHMID: Es gibt mehrere Szenen, an die ich mich gerne erinnere. Die Wohnung von Philipp, den ich spiele, war im Studio aufgebaut. Wir haben zwei Wochen gedreht, dann gab es ein paar Tage Pause, in der sie komplett umgebaut und zur Wohnung von Philipps bester Freundin Ivy wurde. Das war vollkommen abgefahren, selbst für mich als Schauspieler. In Philipps Wohnung habe ich an einem Tag alle Szenen mit Max Schimmelpfennig gedreht, der meinen Bruder spielt. Das war superspannend und herausfordernd, weil wir an diesem Tag quasi durch die ganze Entwicklung der beiden gegangen sind. Ein anderer Lieblingsdrehtag war in einem Club, wo Ivy ihren Ex-Freund, einen Rapper, wieder trifft. Wir haben da mit 150 Statisten Party gemacht, das war wirklich was Besonderes. Eine Szene, die mich schon beim ersten Lesen mitgenommen hat, als ich noch gar nicht wusste, dass ich Philipp spielen werde, ist der Schluss, wenn es um die Wurst geht – also darum, wer nun Ivys große Liebe ist.

Philipp ist Wissenschaftler, seine beste Freundin Ivy lässt sich von einem Orakel beraten. Wo stehen Sie auf dieser Skala?

SCHMID: Ich glaube, ich bin eher Team Orakel. Ich habe mir tatsächlich nach dem Dreh die Karten legen lassen – eine Freundin von mir ist ein Medium. Das war superspannend und ein bisschen wie bei einem Coaching, weil Fragen gestellt werden, die man sich teilweise eigentlich schon selber beantworten kann, weil die Antworten in einem drinstecken und dann langsam hervorkommen. Meine Mutter hat mir mal erzählt, dass meine Urgroßmutter anscheinend auch seherische Fähigkeiten hatte. Sie hat sich mit Verstorbenen unterhalten, sie hatte Vorahnungen.

Finden Sie sich in Philipp wieder?

SCHMID: Was an Philipp total sympathisch ist, ist, dass er sich sein Leben eingerichtet hat und immer eine gute Zeit hat. Das ist natürlich auch mein Ziel, es gemütlich zu haben. Darin sind wir uns schon ähnlich. Aber anders als er muss ich meine Komfortzone immer wieder verlassen, wenn die nächste Rolle kommt und damit die nächste Herausforderung. Ansonsten........

© Südkurier