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„Ist ein bisschen demotivierend“: Julia Jentsch hat es beim Schweizerdeutsch lernen nicht leicht

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Frau Jentsch, Sie stehen gerade für die SWR-Krimiserie „Keltenburg“ vor der Kamera. Wie gefällt es Ihnen im Schwarzwald?

JULIA JENTSCH: Es ist tatsächlich das erste Mal, dass ich länger dort bin, bisher kannte ich den Schwarzwald eher von der Durchreise. Es ist eine sehr schöne Gegend. Wir drehen viel draußen, das gefällt mir gut. Unsere Basis ist Freiburg, von dort aus geht es in alle möglichen Richtungen.

Was hat Sie von „Keltenburg“ überzeugt?

JENTSCH: Ich weiß gar nicht, was ich darüber schon sagen darf oder auch nicht, aber es gab auf jeden Fall genug daran, das mich gereizt hat. Schon beim Casting hat es zwischenmenschlich mit den Kolleginnen und Kollegen gepasst, es hat alles sehr viel Spaß gemacht und deswegen hatte ich wirklich Lust darauf.

Kommt Ihnen als Schauspielerin der anhaltende Serien-Trend zugute?

JENTSCH: Bevor ich das erste Mal eine Serie gemacht habe, war ich sehr skeptisch dem Format gegenüber. Ich konnte mir das nicht so richtig vorstellen und habe gedacht, dass es wenig spannend ist, so lange die gleiche Figur zu spielen. Und dann war meine erste Erfahrung in einer Serie, „Das Verschwinden“ von Hans-Christian Schmid, so positiv, dass ich genau das, bei dem ich skeptisch gewesen war, zu schätzen gelernt habe – nämlich, dass man plötzlich so viel Zeit für eine Figur hat und auch noch mehr Facetten zeigen kann. Aber schlussendlich kommt es immer darauf an, mit welchem Anspruch, mit welcher Zeit und mit welchen Leuten eine Geschichte gemacht wird.

Im ZDF sind Sie jetzt im Film „Was Marielle weiß“ zu sehen. Was hat bei dem Projekt den Ausschlag gegeben, zuzusagen?

JENTSCH: Mir liegt das Kino besonders am Herzen, und ich wusste, es würde ein Kino-Drehbuch sein, also war ich sehr neugierig. Als ich das Buch dann gelesen hatte, hatte ich das Gefühl: So etwas habe ich vorher noch nicht gelesen. Es ist knapp und sehr präzise geschrieben und es werden........

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