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Trockenheit und Rekordhitze: In den Wäldern ist es derzeit auf mehr als eine Art brenzlig

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12.08.2026

Nicht nur die Waldbrandgefahr in der Region hat angesichts der wochenlangen Trockenheit drastisch zugenommen. Wassermangel und anhaltende Rekordtemperaturen wirken sich auch massiv auf die Vegetation aus. Die Bäume verlieren bereits Laub, das Wachstum wird beeinträchtigt. Wie die Experten von Forst BW die Lage beurteilen, welche Herausforderungen daraus resultieren und warum die Konzeption des SÜDKURIER-Zeitungswaldes wichtig für die Wälder der Zukunft ist? Wir haben Antworten.

Was ist aus Sicht des Forstexperten gerade anders als in einem normalen Sommer?

„Wir haben bereits seit März Niederschlagsdefizite zu verzeichnen, seit Juni jagt zusätzlich eine Rekordhitze die nächste, mit kaum nennenswerten Unterbrechungen und ohne den nötigen, andauernden Regen.“ So fasst Kerstin Heller, Medienbeauftragte des Forstbezirks Südschwarzwald der Forst BW die aktuelle Lage im Forst zusammen. Das habe gravierende Folgen. Der Dürremonitor schlage besonders für den Süden Deutschlands Alarm. Das sei aber keineswegs nur auf die aktuelle Wetterlage zurückzuführen. Dazu habe auch der relativ schnee- und niederschlagsarme Winter beigetragen.

Wie wirken sich Hitze und Trockenheit generell auf den Wald aus?

Grundsätzlich seien die aktuellen Trockenperioden für alle Bäume purer Stress. Flachwurzler wie Fichte, Birke, Erle und Weide bilden ein dicht verzweigtes Wurzelsystem aus, das nahe der Oberfläche bleibt. Sie gelangen derzeit an weniger Wasser und sind deshalb anfälliger für Trockenheit und Hitze. Dabei........

© Südkurier