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Steiniger Weg zur Freiflächen-Photovoltaik: Im Gemeinderat wird eine Grundsatzdebatte geführt

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25.03.2026

Die gesetzlichen Vorgaben sind eindeutig, auch im Sinne der Umsetzung ihrer eigenen Klimaziele ist die Stadt Waldshut-Tiengen auf den Ausbau von erneuerbaren Energiequellen angewiesen. Da Windkraft-Anlagen Gemarkung der Stadt aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist, legt die Stadt den Fokus auf Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen – und will dafür sogar mehr Fläche nutzen, als sie eigentlich müsste. Doch bei den Bürgern gibt es noch Überzeugungsbedarf. Nachdem sich Kritik und Bedenken bereits in einigen Ortschaftsratssitzungen Bahn gebrochen hatten, wurde dies auch bei der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich, wo der Flächennutzungsplan Thema war. Der enorme Publikumszuspruch unterstrich, wie hoch das Interesse an diesem Thema ist.

Landwirte hätten lieber Windräder

Über 100 Hektar Flächen, verteilt auf sieben Standorte, hat die Stadt Waldshut-Tiengen im Rahmen der Teilfortschreibung des Regionalplans Photovoltaik ins Rennen geschickt, wie Susanne Kaufmann vom Bauverwaltungsamt noch einmal detailliert darstellte. Diese sind zwischen fünf und 38 Hektar groß.

Die größte zusammenhängende Fläche befindet sich in Aichen, und dass gerade die Landwirte dort große Bedenken haben, brachten Martin, Georg und Siegfried Isele mit ihren Fragen am Beginn der Gemeinderatssitzung zum Ausdruck. „Warum müssen dafür die besten Böden im Ort zur Verfügung gestellt werden?“, fragte Martin Isele. Auch Georg Isele verwies darauf, dass es zu einem erheblichen Teil um hochwertige Ackerflächen gehe, die der Landwirtschaft entzogen würden. Auch der Naherholungswert des Umlands leide erheblich,........

© Südkurier