Starkstrom-Pläne am Hungerberg: Stadt reicht Einwendungen ein
Um dem Übertragungsnetzbetreiber Transnet den geplanten Bau der 380-KV-Leitung zwischen Gurtweil und Hungerberg zu ermöglichen, muss ein Teil der bestehenden Leitungen in die Erde verlegt werden. Im Rahmen des vorausgehenden Planfeststellungsverfahrens hat nun auch die Stadt Waldshut-Tiengen ihre Bedenken zu dem Vorhaben in einer Stellungnahme zusammengefasst. Zu sagen gebe es durchaus einiges, wie der damit beauftragte Anwalt Hans Christian Wilms in der Sitzung des Gemeinderats darstellte. Allerdings sieht er allenfalls „beschränkte Möglichkeiten“ wirkungsvoll etwas gegen die vorgelegte Planung zu unternehmen.
Der geplante Leitungsneubau ist die Verlängerung des sogenannten Projekts Hochrhein, einer Höchstspannungsleitung zwischen Herbertingen bei Pfullendorf und Gurtweil, das als Teil des Maßnahmenpakets zur Förderung der Energiewende die Versorgungssicherheit für den Bodenseeraum gewährleisten soll. Seine Fortsetzung findet das Vorhaben vom Umspannwerk Gurtweil den Hungerberg hinauf, wo es an eine bestehende Leitungstrasse angeschlossen wird.
Zwei Probleme erschweren das Vorhaben: Es geht am Hungerberg eng zu, denn es gibt bereits etliche Bestandsleitungen........
