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Das sollten Besucher des Gebrauchtfahrradmarkts in Tiengen wissen

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10.03.2026

Mit dem Frühling und den steigenden Temperaturen, wächst auch zunehmend die Lust auf Bewegung im Freien. Und wie ließe sich das Nützliche der Bewegung besser mit dem Angenehmen verbinden als bei einer Fahrradtour? Alles, was für eine solche Tour nötig ist, findet sich für überschaubares Geld bei einem Gebrauchtfahrradmarkt. Einer der ersten und zugleich größten in der Region ist am Samstag, 14. März, in Tiengen.

Wer veranstaltet den Fahrradmarkt?

Der Tiengener Gebrauchtfahrradmarkt ist seit über 20 Jahren eine Gemeinschaftsaktion von Aktionsgemeinschaft Tiengen und BUND, wie Kurt Reckermann, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft erklärt. Die Aufgaben sind dabei klar verteilt. Der BUND stellt das Personal für die Veranstaltung und das Zelt auf dem Marktplatz. Die Aktionsgemeinschaft kümmert sich als Organisator im Hintergrund um den reibungslosen Ablauf.

Der eigentliche Fahrradmarkt ist in der Zeit von 9 Uhr bis 14 Uhr. Die gebrauchten Gegenstände können zwischen 7.30 und 10 Uhr abgegeben werden. Neben gebrauchten Fahrrädern können Verkäufer auch Helme, Anhänger, Kindersitze und anderes Zubehör veräußern. „Wichtig ist, dass die Ware fahrtüchtig ist beziehungsweise verkehrssicher genutzt werden kann“, erklärt die Mit-Geschäftsführerin der Aktionsgemeinschaft, Nicola Kögel. Die Mitglieder des BUND kontrollieren die Gegenstände entsprechend, bevor sie zum Verkauf angeboten werden.

Den Preis lege der Verkäufer fest. Der BUND wickle alles Weitere ab. Dafür wird eine Gebühr fällig, die sich am Verkaufspreis orientiert. Das Geld nutzt der Verein für seine Projektarbeit. Abgerechnet wird nach vollzogenem Verkauf, so Reckermann: „Den Verkäufern steht es aber auch frei, ihre Ware vorzeitig wieder abzuholen.“

Was erwartet die Besucher?

Der Fahrradmarkt in der Tiengener Innenstadt erfreut sich längst einer großen Nachfrage. Die Veranstalter verzeichnen jedes Jahr einen enormen Besucheransturm. Das hat vor allem mit der Vielfalt des Angebots zu tun, so Reckermann. In der Regel werden mehrere hundert Fahrräder und Zubehör-Teile feil geboten. Entsprechend ratsam ist es, frühzeitig beim Fahrradmarkt vorbeizuschauen. Natürlich sei es auch möglich, vor dem Kauf eine Testfahrt mit dem Fahrrad der Wahl zu machen. Für den Innenstadthandel wie auch die Gastronomie ist die Veranstaltung freilich auch ein Frequenzbringer, denn die Wartezeit bis zum Verkauf des ausgedienten Drahtesels oder vor der Suche nach einem Schnäppchen lässt sich im trefflich in der Tiengener City verbringen.

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