Frauen betäubt, vergewaltigt und gefilmt? Berliner angeklagt
Die Frauen sind bewusstlos, betäubt durch Medikamente. In dieser Situation werden sie vergewaltigt - und dabei gefilmt. Die Ermittler sind überzeugt, dass ein inzwischen 68 Jahre alter Berliner Dutzenden Frauen auf diese Weise Gewalt angetan hat. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat gegen den Deutschen, der in Untersuchungshaft sitzt, Anklage erhoben, wie ein Sprecher mitteilte. In dem Verfahren geht es um 22 Fälle und 14 Opfer. Doch die Ermittler gehen von weitaus mehr Betroffenen aus.
Der Elektriker soll die Frauen mit einem Mix verschiedener Schlafmittel in Kombination mit Alkohol bewusstlos gemacht und dann vergewaltigt haben. Laut Anklage lernte er sie über Online-Dating-Plattformen kennen. Laut Staatsanwaltschaft wussten die Frauen nichts von den Taten und erfuhren erst im Rahmen der Ermittlungen aufgrund von Videos, was ihnen widerfahren ist.
Chat-Partner in Niedersachsen
Entdeckt wurden diese Aufnahmen den Angaben zufolge nach einem Hinweis der Polizei in Verden an der Aller in Niedersachsen. Diese ermittelte wegen ähnlicher Vorwürfe Anfang 2025 gegen einen Mann, der inzwischen gestorben ist. Dieser soll ein Chat-Partner des Berliners gewesen sein.
Die Polizei durchsuchte in der Folge die Wohnung des 68-Jährigen in Berlin-Friedrichsfelde und beschlagnahmte verschiedene Datenträger. Bei deren Auswertung stieß ein Sachverständiger im Februar 2026 auf zahlreiche Videos........
