Der Blick kann nach vorne gehen: Verein will in Böhringen für noch mehr Gemeinschaft sorgen
Nach anstrengenden Monaten kann der Deutsch-Französische Club Radolfzell (DFC) wieder nach vorne blicken. Mit einem Tag der offenen Tür präsentierte der Verein vor Kurzem sein neues Vereinsgelände direkt neben der Leichtathletikanlage des TuS Böhringen und setzte zugleich ein Zeichen für Gemeinschaft und Begegnung. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, die neuen Boulebahnen kennenzulernen, selbst zur Kugel zu greifen und mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommen.
DFC-Präsidentin Carola Habenicht und ihre Vereinskollegen strahlten angesichts dieser Publikumsresonanz mit der Sonne um die Wette, denn an den neuen Standort ist auch die Hoffnung geknüpft, wieder mehr Menschen für den Sport und die Pflege der deutsch-französische Freundschaft gewinnen zu können.
Harter Schlag - und dann die gute Nachricht
Für den DFC war der Weg bis zur neuen Heimat alles andere als einfach, wie Carola Habenicht schildert. Bekanntlich musste der Verein nach 20 Jahren sein bisheriges Domizil auf dem Aptar-Gelände im Böhringer Industriegebiet überraschend räumen. Dort hatte sich über die Jahre nicht nur ein Bouleplatz, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für die rund 180 Mitglieder entwickelt. Ein harter Schlag für den Verein: „Was soll ich sagen, wir waren einfach sehr traurig“, so Habenicht.
Nach vielen teilweise mühsamen Gesprächen mit der Stadt hätten dann Ortsvorsteher Jürgen Keck und der TuS Böhringen mit seinem Vorsitzenden Tobias Klumpp dem Club ein tolles Angebot gemacht.........
