Wie viel und wie lange dürfen Hunde bellen? Und was droht bei Beschwerden durch Nachbarn?
Hunde kommunizieren teils anders als Menschen, sei es durch Gerüche, Körpersprache und Mimik – oder Lautäußerungen. Dazu zählt neben Knurren oder Winseln auch das Bellen. So drücken sie Bedürfnisse und Emotionen aus, die von Angst oder Frust über Aggression bis zu Spielfreude reichen können. Dass Hunde bellen, liegt also in ihrer Natur. Das sieht jedoch nicht jeder Nachbar so.
In vielen Wohngebieten sorgt anhaltendes Hundegebell regelmäßig für Streit. Vor allem, wenn der Hund stundenlang alleine im Garten ist und dabei ununterbrochen bellt, zerrt das an den Nerven. Es ist nicht fix geregelt, wann das Bellen zur Ruhestörung wird und welche Konsequenzen drohen können. Das wurde in der Vergangenheit in Einzelfällen unterschiedlich vor Gericht entschieden. Dennoch gibt es Grundsätze, an die sich Hundehalter halten sollten, um Ärger zu vermeiden und Rücksicht auf ihre Nachbarn zu nehmen.
Grundsätzlich muss man in einer nachbarlichen Gemeinschaft laut dem juristischen Portal haufe.de ein gewisses Maß an Geräuschen in Kauf nehmen. Jedoch gilt ein allgemeiner Grundsatz, wonach es kein Recht auf Lärm, aber sehr wohl ein Recht auf Ruhe gibt. Insofern wird der Nachbar mit dem Ruhebedürfnis vor Gericht immer vor dem Nachbar mit dem Hund den Vorzug........
