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Schlaflos durchs Smartphone: Wie Social Media und Blaulicht uns um den Schlaf bringen

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26.08.2026

Die wichtigsten Erkenntnisse

Das Smartphone im Bett hält das Gehirn wach: Vor allem Scrollen, Nachrichten schreiben und Social Media stimulieren, lösen Emotionen aus und verzögern so das Einschlafen und den REM-Schlaf.

Mehr Bildschirmzeit sorgt für weniger Schlaf: Laut einer Studie erhöht jede zusätzliche Stunde nach dem Zubettgehen das Risiko für Schlafprobleme und verkürzt den Schlaf.

Blaues Licht stört die innere Uhr: Das kurzwellige Licht von Displays kann die Melatoninproduktion senken, die Schlafqualität verschlechtern und am nächsten Morgen Konzentration und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Das Licht ist aus, man kuschelt sich unter die warme Decke, der Tag ist endlich vorbei. Nur noch kurz aufs Handy schauen. Eine letzte Runde Instagram, nur noch ein YouTube-Video, nur noch schnell die Nachrichten checken ... Minuten werden zu einer halben Stunde, aus der halben Stunde wird eine Stunde. Und irgendwann liegt das Smartphone zwar endlich auf dem Nachttisch, aber der Schlaf ist in weite Ferne gerückt: Gedanken kreisen, man fühlt sich wacher als eben noch. Zwischen grellem Displaylicht, schnellen Clips, endlosen Feeds und der Angst etwas zu verpassen, bleibt der Kopf „online“, obwohl der Körper längst abschalten will.

Handynutzung vor dem Schlafengehen: Warum bleibt man länger wach?

Derlei Smartphone-Gewohnheiten vor dem Zubettgehen beeinträchtigen den Schlaf und die Gehirngesundheit, informiert die Cleveland Clinic. Wer endlos durch TikTok, Instagram oder negative Nachrichten scrollt, stimuliert sein Gehirn, wodurch man teils Stunden nach der üblichen Schlafenszeit wach bleibt. Dadurch wird der REM-Schlaf verzögert. Allerdings gibt es einen Unterschied zwischen aktiver und passiver Nutzung von Technologie, erklärt Schlafmedizinerin Michelle Drerup laut der Cleveland Clinic:

Passive Nutzung, etwa Musikhören über das Handy oder eine nicht belastende Fernsehsendung ansehen, hat keinen wirklichen Einfluss auf den Schlaf.

Aktive Nutzung, wie E-Mails und Nachrichten schreiben oder Social Media, kann hingegen den Schlaf stören.

Demnach reicht schon ein kurzer Blick aufs Handy, um das Gehirn zu stimulieren, was wiederum den Schlaf verzögert. Was man sich vor dem Schlafen anschaut, kann starke Emotionen auslösen. Vor allem interaktive Inhalte steigern die........

© Südkurier