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Roboter in der Pflege: Hier können sie schon jetzt helfen

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27.07.2026

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland steigt seit Jahren an – und der Trend setzt sich fort: Nach einer Vorausberechnung des Statistischen Bundesamts könnten es 2035 über 5,6 Millionen pflegebedürftige Menschen sein, das entspricht einem Plus von zwölf Prozent gegenüber 2021. Gleichzeitig wächst der Personalbedarf stark: Laut Berechnungen der Initiative für eine nachhaltige und generationengerechte Pflege werden bis 2030 in Heimen und in der ambulanten Pflege etwa 130.000 zusätzliche Pflegekräfte gebraucht, bis 2040 sogar bis zu 250.000.

Da Fachkräfte schon heute vielerorts fehlen, sollen künftig teilweise Roboter in der Pflege entlasten. Wie weit der derzeitige Stand der Technik ist, wo Roboter bereits getestet werden und welche Risiken und Grenzen Experten sehen, lesen Sie hier.

Welche Arten von Robotern können in der Pflege unterstützen?

Der Deutsche Ethikrat hat sich mit der Frage befasst, welche Folgen der Einsatz von Robotern in der Pflege hätte, und 2020 die Stellungnahme „Robotik für gute Pflege“ herausgegeben. Darin werden drei Arten von Robotern in der Pflege unterschieden:

Assistenz-Roboter: Sie entlasten Pflegende und Pflegebedürftige bei konkreten Tätigkeiten und sind laut Ethikrat oft eher einfache Systeme mit einer klaren Servicefunktion. Beispiele sind Hilfe beim Trinken oder bei der Körperpflege, das Bereitlegen von Medikamenten sowie Hebehilfen – das kann körperlich anstrengende Arbeiten reduzieren und ein längeres Leben zu Hause ermöglichen.

Monitoring-Roboter: Diese Systeme überwachen zum Beispiel den Puls oder den Blutdruck oder erinnern Menschen mit Gedächtnisproblemen ans Trinken und an die Medikamenteneinnahme. So können sie dazu beitragen, dass Betroffene länger selbstständig in der eigenen Wohnung bleiben.

Soziale Roboter: Sie sind als „Begleiter“ gestaltet und reagieren auf Berührung und Sprache. Sie können........

© Südkurier