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Führerschein-Reform: Wieso Fahrstunden mit den Eltern umstritten sind

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22.07.2026

Der Erwerb des Führerscheins soll digitaler, günstiger und moderner werden, wenn es nach der Bundesregierung geht. Zuletzt lag der Durchschnittspreis für den Führerschein in Deutschland demnach bei 3400 Euro. Die Reform für einen bezahlbaren Führerschein wurde im Mai 2026 auf den Weg gebracht: Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Fahrlehrergesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Gesetze beschlossen, informierte das Bundesministerium für Verkehr (BMV). Demzufolge sollen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket vor allem zwei Ziele verfolgt werden: Verbesserungen für Fahrschülerinnen und Fahrschüler sowie Entlastung der Fahrschulen, insbesondere durch Bürokratieabbau. Dem Ministerium zufolge sollen die neuen Regelungen Anfang 2027 in Kraft treten, wenn das parlamentarische Verfahren ohne Verzögerungen abgeschlossen werden kann.

Eine dieser geplanten Maßnahmen ist im Rahmen neuer Ausbildungsformen die sogenannte Laienausbildung: Fahrschülerinnen und -schüler sollen laut Bundesregierung künftig unter Anleitung von nahestehenden Personen – wie den Eltern – Fahrpraxis erwerben können. Dadurch können Fahrstunden in der Fahrschule und somit Kosten gespart werden. Auch wenn dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden müssen, ist diese Idee nicht unumstritten. Was vor allem Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer sowie Stimmen aus der Politik kritisieren, lesen Sie hier.

Führerschein-Reform: Was ist mit der Laienausbildung geplant?

Die Möglichkeit, unter der Anleitung von nahestehenden Personen Fahrpraxis auf öffentlichen Straßen zu erwerben, soll laut BMV die praktische Ausbildung in der Fahrschule ergänzen. Voraussetzung ist, dass der Fahrschüler beziehungsweise die Fahrschülerin zuvor die........

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