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Zwischen Hoffnung und Realität: Europas schwierige Mission

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08.06.2026

Am 11. Juni dauert der russische Krieg gegen die Ukraine so lang wie der Erste Weltkrieg. Und die Einschläge kommen näher – im wahrsten Sinne des Wortes. Angriffe mit Kampfdrohnen versetzen die Millionenstadt St. Petersburg in Sorge, auf der Krim wird nach Militärschlägen der Ukraine der Treibstoff knapp. Russland gerät immer stärker unter militärischen Druck. Die Europäer wollen die Lage nutzen, um eine neue diplomatische Initiative zu starten. „Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland“, heißt es aus deutschen Regierungskreisen. Doch Experten warnen vor zu hohen Erwartungen – sowohl, was die Gesprächsbereitschaft Moskaus angeht, als auch was die militärischen Erfolge der Ukraine betrifft.

Es gebe zwar Hinweise, dass sich in Wladimir Putins Machtzirkeln angesichts der ukrainischen Treffer Unruhe ausbreitet. „Doch kurzfristige Erfolge in der Defensive sind noch keine dauerhafte Veränderung und erst........

© Südkurier