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Willi Schwarz ist Imker mit Leib und Seele

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23.04.2026

Willi Schwarz aus Bräunlingen ist Imker mit Leib und Seele. Und so dreht sich in seinem Garten auch alles um die Bienen. Und nicht nur dort. Seine 16-jährige Enkelin hat sich inzwischen ebenfalls einige Völker zugelegt und immer, wenn es Fragen gibt, steht ihr der Opa zur Seite.

Sobald im Frühjahr die Sonne herauskommt, kommt Leben in die Bienenstöcke. Jetzt geht es ans Auswintern und die Mäusegitter am Flugloch werden entfernt. Diese dienen dazu, kleine Mäuse im Winter daran zu hindern, dort im warmen Unterschlupf zu suchen. Mit einem Meterstab holt er dann alle Bienen heraus, die über den Winter verendet sind. Hygiene ist sehr wichtig, damit keine Krankheiten entstehen.

Eine Königin hält das Volk zusammen

Wenn die Bienen dann fliegen, kann man die Stöcke aufmachen, die Waben vorsichtig auf die Seite schieben und nachschauen, ob sie schon Brut haben. Danach wird das Brutnest mit zwei Schieden (Bretter, die zu den Waben abschließen) eingeengt. Ein kompakteres Brutnest enthält mehr Bienen, die sich gegenseitig wärmen und gesünder sind. In den Brutwaben befindet sich die Königin. Man schaut nach, ob sie nach dem Winter noch lebt und ob es ihr gut geht. „Eine Königin hat man etwa drei bis fünf........

© Südkurier