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Neuer Zulauf: Seniorenverein Brigachtal bringt die Menschen zusammen

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Der Seniorenverein „Füreinander“, seinerzeit von Ehrenbürger Max Hirt initiiert, erfreut sich nach wie vor großen Zuspruchs. Und der Verein hat auch einige neue Mitglieder. Bei der kürzlich abgehaltenen hauptversammlung im Klengener Schützenhaus waren auch einige „Nachwuchs-Senioren“ zu entdecken. Das tut dem Verein gut: Nach rückläufigen Mitgliederzahlen sind zwischenzeitlich wieder mehr als 230 Personen im Seniorenverein eingetragen.

Und das trotz zuletzt zahlreicher Strebefälle. Dazu gehörten auch so bekannte Mitbürger wie Max Hirt (Architekt), Lotte Nesselhauf (Spenderin, Weihnachtsgrippe) oder Kurt Ritzmann (Brigachtaler Original). Ihnen allen wurde beim Treff nochmals in besonderer Weise gedacht. Der größte Anteil der Mitglieder ist zwischen 60 und 75 Jahre alt und mit zwei Drittel sind die Frauen in der Überzahl.

463 Helferstunden geleistet

Damit es den Mitgliedern weiterhin gut geht und im Notfall oder im alltäglichen Leben jemand für sie da ist, der helfen kann, greift gleich ein ganzer Betreuerstab unter Leitung von Elmar Machnikowski den Senioren unter die Arme. Vielfach wurde wieder ehrenamtlich geholfen. Das zeigt eine beeindruckende Bilanz: So wurden, übers ganze Jahr 2025 verteilt, bei zahlreichen Einsätzen, 463 Helferstunden abgeleistet. Seit der Gründung anno 2012 wurden zirka 4000 Stunden aufgewendet, berichtet Machnikowski in seinem Jahresbericht.

Treffen immer donnerstags

Zur donnerstäglichen Füreinander-Stunde, die jeweils ab 14.30 Uhr im Werks- und Vereinshaus an der Klengener Hauptstraße stattfindet, können alle Interessierten gerne mal verbeischauen, auch ohne große Voranmeldung. Darauf wies der Vorsitzende des Seniorenvereins „Füreinander“, Elmar Machnikowsk, hin. Weitere Informationen können auch per E-Mail efragt werden unter: elmmach@gmail.com

Umfassende Hilfsangebote

Die Hilfe ist fast allumfassend. Am meisten werden Hol- und Bring-Fahrdienste in Anspruch genommen, auch ein Begleit-Service zu Ärzten oder zu Behörden werde von den älteren Menschen im Ort oft und gerne in Anspruch genommen. Und auch kleinere Garten- und Hausarbeiten werden unbürokratisch erledigen. Es wird gemeinsam eingekauft und bei dieser Gelegenheit mal ein Schwätzchen halten – das ist alles kein Problem. Die Digitalisierung geht auch an den Senioren nicht spurlos vorüber. Hat da jemand ein Problem mit seinem Computer oder Handy, biete der Verein auch Helfertreffen und kleine Crash-Kurse an.

Was wäre ein Seniorenverein ohne gesellige Treffen und Zusammenkünfte, damit die so wichtigen sozialen Kontakte fortlaufend gepflegt werden können? Da gibt es in Brigachtal Ausflüge und Grillfeste, weihnachtliche oder fastnachtliche Nachmittage. Neben den wöchentlichen Treffen am Donnerstagnachmittag im Werks- und Vereinshaus nutzten viele Teilnehmer auch einen Ausflug zum Wasserschloss Glatt oder lauschten einem spannenden Lichtbildervortrag über Insekten im heimischen Garten. 

Dass der Verein mildtätig agiert, zeigt die Spende an die Villinger Hospizbewegung „Via Luce“. Das war der Erlös aus den Einnahmen der Krippenausstellung. In 2025 habe es insgesamt 30 Führungen durch diese Ausstellung gegeben, berichtetete Max Hirt. Ein große Stütze im organisatorischen Bereich ist auch Daniela Butz. Bürgermeister Michael Schmitt äußerte sich sichtlich beeindruckt über den Verein: „Sie alle tragen und leben diesen Verein“, lobte Schmitt. Dass auch die Kasse stimmte, dafür sorgte wieder die langjährige Kassiererin Sylvia Ferst-Bruck. Josef Vogt als Kassenprüfer konnte ohne Beanstandungen die Entlastung der Kassiererin vornehmen.

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